wahlprogramm

  • Bürgerviertelstunde

    Seit vielen Jahren besuchen wir beinahe jede Gemeinderatssitzung.
    Und nehmen diese auf und veröffentlichen die Videos auf Youtube.

    Was mich aber immer wieder wundert - oder besser gesagt mittlerweile nicht mehr, ist die Tatsache, dass diese Sitzungen fast nie Zuseher hat.

    Das hat einerseits den Grund - da auch in vielen persönlichen Gesprächen bestätigt, dass viele meinen "hätte eh keinen Sinn", ist "uninteressant", die "da oben" interessieren sich nicht für mich, meine Belange.

    Andererseits mit auch ein Grund ist, das man bei solchen Gemeinderatssitzungen nur brav dasitzen muss, und still zuhören darf.

    Warum gibt es keine öffentliche Fragestunde?
    Wovor hat der Gemeinderat bzw. deren Mitglieder Angst?
    Könnten es öffentlich gestellte, peinliche Fragen sein da man beantworten müsste?
    Könnte es sein, dass man auf Fragen nicht antworten möchte?

    Oder könnten es "lästige" Bürger sein welche "lästige" Fragen stellen?

    Egal was es auch immer bisher war das eine solche "Bürgernähe" verhindert hat.

    WILIE wird wenn es in den Gemeinderat kommt, so rasch wie möglich den Antrag auf Einführung einer öffentlcihen "Bürgerviertelstunde" stellen.

    Gemeint ist damit eine Länge von ca. 15 Minuten je Gemeinderatssitzung in welcher jeder interessierte Bürger Fragen stellen kann welche vom Gemeinderat bzw. dem Angesprochenen gleich oder spätestens in der nächstfolgenden Sitzung beantwortet werden müssen.

    Damit meinen wir kommen wir der Sache "Bürgernähe" schon etwas näher ..

  • Gesundheitliche Versorgung

    Schon heute benötigt man beinahe einen halben Tag wenn man eine der 2 Arztpraxen (allgemeiner Arzt) in Lieboch aufsuchen muss. Überlaufene Wartezimmer, lange Wartezeiten.

    Wie wird das erst werden, wenn die geplante Bevölkerungszahl von 7.7.00 Einwohnern erreicht ist? Bis heute wurde kein Konzept vorgelegt welches diese Situation entschärfen wird.

    Wir fordern daher den Ausbau der ärztlichen Grundversorgung (Allgemeinmediziner).

  • Nachhaltigkeit

    Gewerbegebiet Industriestrasse Ost

    Nachhaltigkeit beschränkt sich nicht nur auf die Umwelt - Nachhaltigkeit hat einen Einfluß auf unser tägliches Leben. Noch mehr aber auf unsere Zukunft und wie wir darin leben werden.

    Daher müssen wir heute darauf schauen was und wie wir etwas verbrauchen, verwenden und einsetzen. Und - ob wir das benötigen und verwenden müssen.

    Als Beispiel sei hier der Biomüll und die Biotonnen genannt. Aktuell kostet eine kleine (120 Liter) Biomülltonne knapp 55,- Euro pro Jahr. Das mag nicht viel sein, es summiert sich aber. Vielmehr stellt sich die Frage: wird diese Biotonne überhaupt benötigt?

    Viele Einwohner Liebochs haben einen eigenen Garten.

    Doch anstatt dass hier eine Kompostierung am eigenen Grund stattfindet - und somit nach relativ kurzer Zeit beste Gartenerde zur Verfügung steht, bezahlt man lieber, wirft Gutes weg (womit andere wieder selber viel Geld verdienen) und kauft dubiose Gartenerde im Plastiksack im Supermarkt!

    Wir fordern hier umfassende Beratung und Hilfestellung für die Garten- & Hausbesitzer um den Biomüll zu reduzieren.

    Womit wir beim 2. Schwerpunkt sind: Plastik

    Plastik begleitet uns leider durch unser tägliches Leben - ein Auskommen ohne ist fast unmöglich.

    Das fängt schon beim Einkaufen an. Alleine was in den Obst- und Gemüseregalen angeboten wird, hat mittlerweile Dimensionen angenommen, welche weit über "Haltbarkeit" hinaus gehen. Denn exakt dieses Argument "Haltbarkeit" wird von den Supermarktketten verwendet wenn man danach fragt ob das sein muss.

    Und die Kunden würden danach "verlangen" - aber nach was denn wirklich?

    Nachhaltigkeit sieht anders aus.

    Oder müssen im Jänner geschmacklose Erdbeeren aus Spanien verfügbar sein? Oder Himbeeren, Heidelbeeeren? Selbstverständlich auch wieder in Plastik verpackt.
    Und das zu Preisen mit denen kein Erzeuger - würde er Nachhaltig produzieren - überleben kann.

    Aber Kunden würden danach "verlangen".

    Auch wenn mittlerweile etliche Betriebe dazu übergegangen sind keine Tragtaschen mehr aus Plastik anzubieten, so gibt es dennoch leider noch immer viele kleine lokale Betriebe welche Plastiktragetaschen verwenden.

    Wir fordern dass die Gemeinde lokale Betriebe und Anbieter bei der Vermeidung von Plastik unterstützt.

    Mülltrennung ist ein weiteres Problem - nicht nur in dieser Gemeinde.
    Immer wieder ist zu beobachten dass die Mülltrennung nicht richtig erfolgt. Noch mehr als dass in der Restmülltonne viel Bioabfall und Plastikabfall landet. Doch gerade damit wird der der Umwelt am meisten geschadet, denn aus diesem Restmüll welcher oftmals in Deponien landet, gelangen viele Stoffe in den weiteren Kreislauf (siehe Mikroplastik) - und letztendlich wieder in unsere Nahrung.

    Wir fordern hier eine bessere Mülltrennung und baldige Usetzung der geplanten ASZ (Altstoffsammelzentren).

    Nachhaltigkeit betrifft auch die Splitstreuung. Klar ist, dass die Gemeinde eine Verpflichtung hat, da sie verantwortlich für unfallfreises Gehen und Fahren auf gemeindeeigenen Wegen und Straßen ist. Aber muss dass jedesmal sofort sein wenn es sein könnte, dass Schnee oder Eis kommt?

    Und wenn schon gestreut wird, so muss dieser Split jedoch wieder entfernt werden! Denn die Folge des liegengebliebenen Splits ist Staub. Und das gerade in unserer schon sehr "feinstaubgeplagten" Gegend.

    Wir fordern hier mehrmals pro Jahr eine Straßenreinigung sowie weniger Splitstreuung.

    Geht man durch den Ort, sucht man oftmals vergeblich nach Behältern zur Abfallentsorgung (Müllbehälter). So gibt es zum Beispiel wenn man vom Bahnhof Richtung Ortszentrum geht, keinen einzigen Behälter in welchem man Abfall entsorgen kann. Stattdessen sieht man immer, dass der Müll einfach weggeworfen wird - die Straßenränder werden zur Müllkippe!

    Wir fordern hier die Aufstellung/Anbringung von weiteren Abfallbehältern.

    2019 gab die Gemeinde per Gemeinderatsbeschluß ein Budget von 20.000,- Euro frei. Hintergrund dieser Aktion ist es, privaten Grundbesitzern eine Möglichkeit zur Anpflanzung heimischer Bäume am eigenen Grund (maximal 200,- Euro je Baum, Erwerb in einer der lokalen Baumschulen) entlang einer öffentlichen Straße zu ermöglichen. Damit soll eine Beschattung eben dieser Straßen und damit eine Termperatursenkung in den Sommermonaten erreicht werden.

    Voller Stolz gaben ÖVP und Liebochs Grüne Ende 2019 bekannt, dass im Zuge der Errichtung der neuen Straße im Industrie-/Gewerbegebiet West 85 Bäume gepflanzt wurden.

    "Kleiner" Schönheitsfehler an dieser Sache ist, dass genau diese Straße nicht beschattet wird, sondern nur der nördlich daneben liegende Geh- & Fahrradweg. Die Straße selber wird im Hochsommer nicht selten Termperaturen von über 50 Grad und mehr an der Oberfläche erreichen, da hier dann die Sonne den gesamten Tag darauf scheinen wird.

    Wir fordern hier keine Alibiaktionen mehr, sondern echten Umweltschutz.

  • Schwerpunkte 2020

    Unsere Ideen und Vorstellungen für die kommenden 5 Jahre und darüber hinaus.

    Nur weil alle 5 Jahre gewählt wird, heisst das noch lange nicht, dass danach Schluß ist.
    Denn es braucht auch längerfristige Planungen und Visionen - schließlich geht es um unser aller gemeinsame Zukunft.

    Unsere Schwerpunkte zur Wahl 2020 und darüber hinaus sind:

    Wohnsituation

    Gesundheitliche Versorgung

    Nachhaltigkeit

    Vermeidung von Lärm, Staub, Licht

    Bürgerviertelstunde

    Sicherheit für Fussgänger und Radfahrer

    Transparenz und Informationen

    Hausnummern/Hausbeschilderung

    Verbot des Verkaufs von Feuerwerkskörper

    Verkehrsentwicklung Nebenstraßen

    Verkehrsentwicklung Packerstraße

    Sportplatz und Freizeitgelände

    Flurgasse

  • Sportplatz und Freizeitgelände

    Sportplatz Neu

    Eine lange Geschichte .. mit viel Vergangenheit.

    Lieboch besitzt seit vielen jahren einen Sportplatz, oder besser gesagt Fussballplatz. Jedoch ist der Spielbetrieb seit vielen Jahren aufgrund einer höchstrichterlichen Eintscheidung auf maximal 13 Spieltage pro Jahr begrenzt.

    Vorausgegangen sind dieser Entscheidung vor vielen Jahren etliche Fehlentscheidungen der damaligen SPÖ-Gemeindeführung unter Herrn Pignitter sowie andere unschöne Begebenheiten, welche einen Anrainer zu gerichtlichen Schritten zwang, welche dann zur Eingangs erwähnten Entscheidung führten.

    Natürlich kann mit einer so geringen Anzahl an Spieltagen kein vollwertiger Betrieb aufrecht erhalten werden, daher versuchten die jeweiligen Gemeindeführungen in den letzten Jahren immer wieder Lösungen zu finden.

    • aichbauers_waldstadion

    So hatte der vorige SPÖ-Bürgermeister Aichbauer mit seinem "Waldstadion" eine Vision. Ein obskures und hirnrissiges Prestigeprojekt um etliche Milliionen Euro, jenseits von Gut und Böse.

    Jetzt probiert es der aktuelle ÖVP-Bürgermeister Helmreich wieder. Was zunächst eigentlich recht vernünftig klang, erwies sich jedoch bei näherem Hinsehen wieder nur als "halbwegs" überlegtes Projekt.

    Zur guten Hälfte dieses Projekts zählen:

    1. Fernab jedes bewohnten Gebiets (jenseits der Autobahn im Süden von Lieboch, knapp 700 Meter vom Ortszentrum entfernt)
    2. nicht nur Fussballplatz (2x), sondern auch Freizeitgelände
    3. Tennisplätze
    4. Skaterpark
    5. Hundeplatz
    6. Erholung
    7. leichte Erreichbarkeit zu Fuß, per Rad und mit KFZ

    Zur schlechten Hälfte dieses Projekts zählen:

    1. geschätze Baukosten 5,6 Millionen Euro
    2. bisher nicht näher genannte Grundablösesummen
    3. bisher nicht genannte Planungskosten
    4. bisher nicht genannte Unterhaltskosten
    5. nur Fussball

    Dazu kommt, dass mit dem geplanten Erlös aus dem Verkauf des bisherigen Sportplatzes  - erwartet werden ca. 4 Millionen Euro - keine Finanzierung des neuen Sportplatzes bzw. Freizeitgeländes fix gegeben ist (diese Summe wird irgendwo im Gemeindebudget verschwinden).

    In Summe schätzen wir bis der Sportplatz und das Freizeitgelände fertig gestellt sein wird, Gesamtkosten in der Höhe von ca. 8 Millionen (8,000.000) Euro.

  • Wohnsituation

    Wohnblock Billa

    Mit dem aktuellen Bürgermeister (Herr Helmreich ÖVP) soll Lieboch nach den neuesten Plänen zu einer kleinen Vorstadt von Graz werden - längerfristiges Ziel die aktuelle Einwohnerzahl von 5.149 (Stand Jänner 2020) auf 7.700 zu erhöhen (ein Plus von 2.551 Personen, knapp 50% der aktuellen Liebocher Bevölkerung).

    Das heisst auch, dass der bestehende Wohnraum bzw. die dafür vorgesehenen Grundflächen "optimal" ausgenützt werden müssen.

    Geht man hier von 2-Personenhaushalte aus, heisst das, dass für mindestens weitere 1.275 Wohneinheiten gesorgt werden muss.

    Würde man "statistisch" 2.5 nehmen, werden immer noch 1.000 Wohneinheiten benötigt!

    Dass das mit den wenigen freien Grundflächen nicht mehr zusammenpasst, ist ersichtlich. Heisst wiederum, es müssen mindestens 30 "Wohnblöcke" mit jeweils mindestens 40 Einheiten errichtet werden. Also Bauten mit 4 Stockwerken zu jeweils 10 Einheiten pro Stock.

    Wie so etwas aussehen könnte, lässt sich an dem neuen Wohnblock südlich vom Billa ausmachen.

    Wir fordern dass auf den ländlichen Ortscharakter mehr Rücksicht genommen wird.

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