wahl2020

  • Bürgerviertelstunde

    Seit vielen Jahren besuchen wir beinahe jede Gemeinderatssitzung.
    Und nehmen diese auf und veröffentlichen die Videos auf Youtube.

    Was mich aber immer wieder wundert - oder besser gesagt mittlerweile nicht mehr, ist die Tatsache, dass diese Sitzungen fast nie Zuseher hat.

    Das hat einerseits den Grund - da auch in vielen persönlichen Gesprächen bestätigt, dass viele meinen "hätte eh keinen Sinn", ist "uninteressant", die "da oben" interessieren sich nicht für mich, meine Belange.

    Andererseits mit auch ein Grund ist, das man bei solchen Gemeinderatssitzungen nur brav dasitzen muss, und still zuhören darf.

    Warum gibt es keine öffentliche Fragestunde?
    Wovor hat der Gemeinderat bzw. deren Mitglieder Angst?
    Könnten es öffentlich gestellte, peinliche Fragen sein da man beantworten müsste?
    Könnte es sein, dass man auf Fragen nicht antworten möchte?

    Oder könnten es "lästige" Bürger sein welche "lästige" Fragen stellen?

    Egal was es auch immer bisher war das eine solche "Bürgernähe" verhindert hat.

    WILIE wird wenn es in den Gemeinderat kommt, so rasch wie möglich den Antrag auf Einführung einer öffentlcihen "Bürgerviertelstunde" stellen.

    Gemeint ist damit eine Länge von ca. 15 Minuten je Gemeinderatssitzung in welcher jeder interessierte Bürger Fragen stellen kann welche vom Gemeinderat bzw. dem Angesprochenen gleich oder spätestens in der nächstfolgenden Sitzung beantwortet werden müssen.

    Damit meinen wir kommen wir der Sache "Bürgernähe" schon etwas näher ..

  • Englischer Rasen in Lieboch

    Sportplatz .. Rasenplatz .. englischer Rasen

    Gehört irgendwie zusammen - oder?

    Es ist nur eigenartig, dass in den Wochen des allgemeinen "Corona Lockdowns" der Rasen gepflegt wurde wie ein "rohes Ei". Stundenlang, jede Woche brav mit den Rasenmäher (kleiner Traktor). Am besten gleich 2 Personen - es muss ja akkurat geschnitten werden.

    Und so eine "hingebungsvolle" Plege für einen Fussballplatz auf dem weder gespielt noch trainiert werden durfte (siehe Corona), noch mehr als insgeamt 13 Spieltage pro Jahr absolviert werden dürfen (lt. einem höchstrichterlichem Urteil das auf einen lange zurück liegenden Streit eines betroffenen Nachbarn mit dem damals so kooporativen SPÖ-Bürgermeister Pignitter zurück zu führen ist), für den jedes Jahr ein 5-stelliger Eurobetrag an Förderungen aus dem Steuertopf genehmigt wird .. ja den muss man pflegen!

    • fussballplatz
    • kreisverkehr_leiboch_unkraut

    Doch viel mehr verwundert die Tatsache, das trotz der vielen Zeit welche die Gemeinde während der "Corona-Schließtage" hatte, die restlichen Straßen von Lieboch eher "den Bach runtergehen". Oder anders gesagt: das Unkraut wuchert .. und niemand unternimmt etwas dagegen!

    Natur, Nachhaltig, grüne Wiesen, usw. sind ja recht schön und gut, aber dass auch die Hauptstraße dermaßen vernachlässigt wird, ist mehr als ein Versäumnis der Verantwortlichen.

    Klar, die Gemeinde Lieboch könnte ja jetzt argumentieren dass es sich dabei um eine Bundesstraße handelt. Aja .. damit geht dann die Gemeinde der Gehweg nichts an?

    Oder warten diese, bis das Unkraut diese Streifen endgültig zerstört hat.

    Wenn es aber nur das wäre.

    Abgesehen vom Unkraut, kümmert sich die Gemeinde auch sonst recht wenig um Sauberkeit und Zustand der Nebenstraßen sowie Bankette.

    So wird - wenn mal Schnee oder Eis liegt, oft auch keins von beiden - fleissig Split gestreut. Den aber dann weg zu räumen, das ist schon wieder zuviel des Guten. Und so verkommen Straßen, Gehwege, Radwege und Nebenstraßen schön langsam.

    Und Radfahrer sowie Fussgänger, Skateboarder und Rollschuhfahrer dürfen schauen wo sie bleiben.

    Eine gesunde Gemeinde stellen wir uns anders vor!

  • Gesundheitliche Versorgung

    Schon heute benötigt man beinahe einen halben Tag wenn man eine der 2 Arztpraxen (allgemeiner Arzt) in Lieboch aufsuchen muss. Überlaufene Wartezimmer, lange Wartezeiten.

    Wie wird das erst werden, wenn die geplante Bevölkerungszahl von 7.7.00 Einwohnern erreicht ist? Bis heute wurde kein Konzept vorgelegt welches diese Situation entschärfen wird.

    Wir fordern daher den Ausbau der ärztlichen Grundversorgung (Allgemeinmediziner).

  • Hausnummern/Hausbeschilderung

    Hausnummernschilder

    Wieoft kommt es vor, dass zum Beispiel Lieferdienste den Empfänger nicht finden können, weil das Haus schlecht beschildert ist? Weil das Haus entweder kein Hausnummernschild anzeigt, oder oftmals phantasievoll gestaltete, jedoch schwer lesbare Nummern.

    Nicht nur dass damit die Umwelt belastet wird (durch vermehrtes Herumfahren mit dem KFZ), diese Zeit summiert sich im Laufe des Tages für den Lieferanten und verlängert dadurch auch dessen Arbeitszeit.

    Oder dass Besucher nach Hausnummern suchen und dann einfach bei einem Nachbarn anläuten um danach zu fragen.

    Noch schlimmer - und lebensgefährlich - wird es, wenn Notdienste (z.B. Arzt, Rettung, Feuerwehr) die gewünschte Hausnummer nicht binnen kürzester Zeit finden können!

    Die Gemeinde Lieboch hat daher auf unsere Anregung hin, in den letzten 2 Jahren mehrmals die Liebocher Hausbesitzer (siehe damalige Rundschreiben) aufgefordert, der gesetzlichen Verpflichtung nachzukommen, und die genehmigten, grün/weißen Hausnummernschilder anzubringen.

    Verbunden damit war eine Unterstützungsaktion der Gemeinde (Übernahme von 50% der Kosten). Jedoch haben nicht viele davon Gebrauch gemacht - wie man nach wie vor sehen kann.

    Auszug aus der geltenden Steirischen Bauverordnung:

    § 7

    Orientierungsbezeichnungen und Straßenbeleuchtung

    (1) Sofern kein öffentlicher Grund zur Verfügung steht, hat der Eigentümer ohne Anspruch auf Entschädigung zu dulden, daß an geeigneten Stellen auf seinem Bauplatz oder an seinen baulichen Anlagen Tafeln zur Orts- und Straßenbezeichnung oder zur Bezeichnung der Lage von Versorgungsleitungen und die öffentliche Straßenbeleuchtung angebracht oder aufgestellt werden. Der Eigentümer ist mindestens sechs Wochen vor der Inanspruchnahme seines Bauplatzes oder seiner baulichen Anlage nachweislich zu verständigen.

    (2) Der Eigentümer hat die vorübergehend notwendige Entfernung von Tafeln oder Bestandteilen der Straßenbeleuchtung der Gemeinde oder dem zuständigen Versorgungsbetrieb mindestens zwei Wochen vorher anzuzeigen.

    (3) Der Eigentümer eines Gebäudes ist verpflichtet, auf eigene Kosten eine von der Gemeinde bestimmte Orientierungsnummer an der von ihr bezeichneten Stelle anzubringen und zu erhalten. Liegt ein Gebäude an mehreren Verkehrsflächen, so kann für jede Verkehrsfläche eine Orientierungsnummer vorgeschrieben werden. Die Nummerntafel hat auch die Bezeichnung der Verkehrsfläche zu enthalten.

    (4) Die Gemeinde kann durch Verordnung eine einheitliche Ausführungsart der Nummerntafel hinsichtlich Material, Größe, Farbe und Beschriftung vorschreiben.

    (5) Enthält ein Gebäude mehr als eine Wohn- oder Betriebseinheit, so sind die Wohneinheiten und die Betriebseinheiten vom Gebäudeeigentümer fortlaufend, beginnend mit dem Erdgeschoß, in arabischen Ziffern zu nummerieren und in gut lesbarer Weise zu bezeichnen.

    Wir fordern hier eine umgehende Umsetzung der Hausnummernbeschilderung aller Häuser in Lieboch.

  • Mandatsverteilung / Gemeinderatssitze - wie?

    Vielen ein großes Rätsel ist die Mandatsverteilung - wieviele Gemeinderatssitze bekommen die einzelnen Wahlwerber (Parteien, Listen, usw.).

    Nun, im Prinzip ist das aber keine Hexerei - es wird nach Ende des Wahldurchgangs einfach das "d'Hondt'sche Verfahren" angewendet. Dieses ist in den jeweiligen Gemeindewahlordnungen gesetzlich festgelegt -  siehe §78 Steiermärkische Gemeindewahlordnung.

    Was ist nun dieses "d'Hondt'sche Verfahren"?

    Eine einfache, und doch komplexe mathematische Formel welche auf den Professor der Rechtswissenschaften der Universität Gent Victor d'Hondt (1841 - 1901) zurückgeht.

    Das aktuelle Verfahren und die Berechnung basieren auf einer Entwicklung von Dr. Karl Staudinger und Hermann Fritz, und muss in allen Fällen angewendet werden in denen das d'Hondt'sche Höchstzahlenverfahren vorgeschrieben ist. So auch in der Steiermark.

    Der wichtigste Begriff in diesem Zusammenhang ist die sogenannte "Wahlzahl", also jene Zahl welche erforderlich ist um ein Mandat zu erreichen.

    Dann die abgegebenen gültigen Gesamtstimmen, sowie die jeweils erreichten Stimmen je Wahlwerber.

    Der Rest ist im Prinzip einfache Mathematik, es wird solange dividiert bis alle abgegeben Stimmen abgearbeitet, und unter Bezugnahme auf die Wahlzahl diese Stimmen auf die Wahlwerbenden aufgeteilt sind.

    Das Ergebnis dieser Rechnerei sind dann die Mandate je Wahlwerber.

    Wer möchte, kann sich das Ganze selber ansehen und ausprobieren, hier geht es zum d'Hondtschen Rechner sowie Hintergrundinformationendazu.

    Tipp: waren es 2015 noch 21, sind es 2020 25 Gemeinderatssitze welche zu vergeben sind (aufgrund der in Lieboch zum Stichtag 6. Jänner 2020 gemeldeten Hauptwohnsitze welche diesmal über 5.000 betragen).

  • Nachhaltigkeit

    Gewerbegebiet Industriestrasse Ost

    Nachhaltigkeit beschränkt sich nicht nur auf die Umwelt - Nachhaltigkeit hat einen Einfluß auf unser tägliches Leben. Noch mehr aber auf unsere Zukunft und wie wir darin leben werden.

    Daher müssen wir heute darauf schauen was und wie wir etwas verbrauchen, verwenden und einsetzen. Und - ob wir das benötigen und verwenden müssen.

    Als Beispiel sei hier der Biomüll und die Biotonnen genannt. Aktuell kostet eine kleine (120 Liter) Biomülltonne knapp 55,- Euro pro Jahr. Das mag nicht viel sein, es summiert sich aber. Vielmehr stellt sich die Frage: wird diese Biotonne überhaupt benötigt?

    Viele Einwohner Liebochs haben einen eigenen Garten.

    Doch anstatt dass hier eine Kompostierung am eigenen Grund stattfindet - und somit nach relativ kurzer Zeit beste Gartenerde zur Verfügung steht, bezahlt man lieber, wirft Gutes weg (womit andere wieder selber viel Geld verdienen) und kauft dubiose Gartenerde im Plastiksack im Supermarkt!

    Wir fordern hier umfassende Beratung und Hilfestellung für die Garten- & Hausbesitzer um den Biomüll zu reduzieren.

    Womit wir beim 2. Schwerpunkt sind: Plastik

    Plastik begleitet uns leider durch unser tägliches Leben - ein Auskommen ohne ist fast unmöglich.

    Das fängt schon beim Einkaufen an. Alleine was in den Obst- und Gemüseregalen angeboten wird, hat mittlerweile Dimensionen angenommen, welche weit über "Haltbarkeit" hinaus gehen. Denn exakt dieses Argument "Haltbarkeit" wird von den Supermarktketten verwendet wenn man danach fragt ob das sein muss.

    Und die Kunden würden danach "verlangen" - aber nach was denn wirklich?

    Nachhaltigkeit sieht anders aus.

    Oder müssen im Jänner geschmacklose Erdbeeren aus Spanien verfügbar sein? Oder Himbeeren, Heidelbeeeren? Selbstverständlich auch wieder in Plastik verpackt.
    Und das zu Preisen mit denen kein Erzeuger - würde er Nachhaltig produzieren - überleben kann.

    Aber Kunden würden danach "verlangen".

    Auch wenn mittlerweile etliche Betriebe dazu übergegangen sind keine Tragtaschen mehr aus Plastik anzubieten, so gibt es dennoch leider noch immer viele kleine lokale Betriebe welche Plastiktragetaschen verwenden.

    Wir fordern dass die Gemeinde lokale Betriebe und Anbieter bei der Vermeidung von Plastik unterstützt.

    Mülltrennung ist ein weiteres Problem - nicht nur in dieser Gemeinde.
    Immer wieder ist zu beobachten dass die Mülltrennung nicht richtig erfolgt. Noch mehr als dass in der Restmülltonne viel Bioabfall und Plastikabfall landet. Doch gerade damit wird der der Umwelt am meisten geschadet, denn aus diesem Restmüll welcher oftmals in Deponien landet, gelangen viele Stoffe in den weiteren Kreislauf (siehe Mikroplastik) - und letztendlich wieder in unsere Nahrung.

    Wir fordern hier eine bessere Mülltrennung und baldige Usetzung der geplanten ASZ (Altstoffsammelzentren).

    Nachhaltigkeit betrifft auch die Splitstreuung. Klar ist, dass die Gemeinde eine Verpflichtung hat, da sie verantwortlich für unfallfreises Gehen und Fahren auf gemeindeeigenen Wegen und Straßen ist. Aber muss dass jedesmal sofort sein wenn es sein könnte, dass Schnee oder Eis kommt?

    Und wenn schon gestreut wird, so muss dieser Split jedoch wieder entfernt werden! Denn die Folge des liegengebliebenen Splits ist Staub. Und das gerade in unserer schon sehr "feinstaubgeplagten" Gegend.

    Wir fordern hier mehrmals pro Jahr eine Straßenreinigung sowie weniger Splitstreuung.

    Geht man durch den Ort, sucht man oftmals vergeblich nach Behältern zur Abfallentsorgung (Müllbehälter). So gibt es zum Beispiel wenn man vom Bahnhof Richtung Ortszentrum geht, keinen einzigen Behälter in welchem man Abfall entsorgen kann. Stattdessen sieht man immer, dass der Müll einfach weggeworfen wird - die Straßenränder werden zur Müllkippe!

    Wir fordern hier die Aufstellung/Anbringung von weiteren Abfallbehältern.

    2019 gab die Gemeinde per Gemeinderatsbeschluß ein Budget von 20.000,- Euro frei. Hintergrund dieser Aktion ist es, privaten Grundbesitzern eine Möglichkeit zur Anpflanzung heimischer Bäume am eigenen Grund (maximal 200,- Euro je Baum, Erwerb in einer der lokalen Baumschulen) entlang einer öffentlichen Straße zu ermöglichen. Damit soll eine Beschattung eben dieser Straßen und damit eine Termperatursenkung in den Sommermonaten erreicht werden.

    Voller Stolz gaben ÖVP und Liebochs Grüne Ende 2019 bekannt, dass im Zuge der Errichtung der neuen Straße im Industrie-/Gewerbegebiet West 85 Bäume gepflanzt wurden.

    "Kleiner" Schönheitsfehler an dieser Sache ist, dass genau diese Straße nicht beschattet wird, sondern nur der nördlich daneben liegende Geh- & Fahrradweg. Die Straße selber wird im Hochsommer nicht selten Termperaturen von über 50 Grad und mehr an der Oberfläche erreichen, da hier dann die Sonne den gesamten Tag darauf scheinen wird.

    Wir fordern hier keine Alibiaktionen mehr, sondern echten Umweltschutz.

  • Neuer Sportplatz - wo ist der eigentlich?

    Beinahe tagtäglich werde ich von Spaziergängern gefragt, wo denn jetzt dieser neue, tolle Sportplatz sei.

    Das umso mehr, als dass jetzt - sicher rein zufällig so kurz vor den Gemeinderatswahlen 2020 - bei der Absperrung zur neuen Brücke in der Einödstraße, der jetzige Bürgermeister Helmreich gekonnt herunterlächelt und diesen neuen Sportplatz zum ersten Mal etwas näher erklärt.

    Tja, nur werden die wenigsten mit der Positionierung auf diesem Wahlplakat etwas anfangen!

    Daher hier ein paar Bilder welche die Lage etwas besser erklären sollen.

    • 1_lageplan
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    • mixed
    • natur
    • overlay
  • Schwerpunkte 2020

    Unsere Ideen und Vorstellungen für die kommenden 5 Jahre und darüber hinaus.

    Nur weil alle 5 Jahre gewählt wird, heisst das noch lange nicht, dass danach Schluß ist.
    Denn es braucht auch längerfristige Planungen und Visionen - schließlich geht es um unser aller gemeinsame Zukunft.

    Unsere Schwerpunkte zur Wahl 2020 und darüber hinaus sind:

    Wohnsituation

    Gesundheitliche Versorgung

    Nachhaltigkeit

    Vermeidung von Lärm, Staub, Licht

    Bürgerviertelstunde

    Sicherheit für Fussgänger und Radfahrer

    Transparenz und Informationen

    Hausnummern/Hausbeschilderung

    Verbot des Verkaufs von Feuerwerkskörper

    Verkehrsentwicklung Nebenstraßen

    Verkehrsentwicklung Packerstraße

    Sportplatz und Freizeitgelände

    Flurgasse

  • Sicherheit für Fussgänger und Radfahrer

    Bahnweg

    Seit Jahren wird immer wieder versichert, dass man auf die Sicherheit der Fussgänger und Radfahrer achtet. In letzter Zeit - na klar, ist ja Wahlkampf - noch mehr.

    Doch wie sieht das in Wirklichkeit aus?

    Nehmen wir nur als Beispiel 3 Straßen bzw. Straßenteilstücke.

    1. Bahnweg (Name lt. Gemeinderatssitzung vom 29.10.2019)

    Im Zuge der Errichtung des neuen ParknRide-Parkplatzes südlich des Bahnhofs Lieboch, wurde eine vollkommen neue Straße errichtet. Diese soll auch zusätzlich zukünftig den Autoverkehr von den beiden Nebenstraßen Einödstraße und Flurgasse verringern bzw. verhindern. Breit genug ausgebaut wurde sie, manche der Autofahrer rasen jezt schon mit weit mehr als den dort erlaubten 30 km/h.

    • bahnweg

    Doch auf Fussgänger und Radfahrer wurde total "vergessen" (bleiben wir mal höflich).

    Die Fussgänger haben - kommend vom Bahnhof Richtung Einödstraße - die ersten 40/50 Meter noch einen abgetrennten Streifen auf welchem sie sicher gehen können. Danach aber kann nur die Fahrbahn verwendet werden, was bei eintretender Dunkelheit zu einem extrem gefährlichen Gang wird!

    Treffen sich dann dazu noch Radfahrer und Autos, wird das Ganze lebensgefährlich.
    Nimmt man dann noch schlechtes Wetter dazu (z.B. Regen und/oder Schneefall), sollten Fussgänger diese Straße tunlichst meiden!

    2. Flurgasse (Packerstraße bis zur Eisenbahnunterführung)

    Hier wurde expliziert von Bürgermeister Helmreich im September 2019 die Zusage gemacht, dass speziell dieser Teil für Fussgänger sicher gemacht werden wird. In Diskussion waren damals

    • Fahrbahntrenner
    • "verschränkte" Fahrbahnteile
    • Blumentröge bzw. -inseln
    • eigener Gehweg
    • Fahrbahn mit sichtbarem Streifen getrennt

    Besonders wichtig ist dieser Bereich auch deswegen, da hier tagtäglich bis zu 15  Kinder und Jugendliche zu und von Volkschule, Bus und Bahnhof gehen müssen. Zudem hat dieses Teilstück auch für den allgemeinen Verkehr offen zu bleiben, da nach der Unterführung eine Tagesmutter erreichbar sein muss.

    Erschwerend kommt dazu, dass am Beginn der Flurgasse die Lebenshilfe Lieboch ihren Sitz hat. Und die dort betreuten Personen exakt dieses Teilstück als einen Teil ihres täglichen Spazierganges verwenden.

    3. Flurgasse Ausfahrt Packerstraße

    Seit vielen Jahren bemühen wir uns gemeinsam mit unzähligen Anwohnern, diese Ausfahrt sicherer zu machen. Um Zuge des Neuausbaus bzw. Sanierung der Flurgasse und der Packerstraße in diesem Bereich, wurde seitens der Gemeindeführung versichert, dass diese Gefahrenstelle entschärft werden soll.

    Als Vorschläge wurden von der Gemeinde gemacht:

    • Spiegel gegenüber der Ausfahrt (wurde von Strassenverwaltung schon 1x abgelehnt)
    • Ampelregelung (1x Radfahrer, dann Autofahrer, dann beide oder so ähnlich ..)
    • Stoppschild (Radfahrer auf Packerstraße, KFZ in Flurgasse)
    • Haltelinien (wo auch immer)

    Wir fordern hier raschest die Umsetzung der versprochenen Massnahmen zur Sicherheit der Fussgänger und Radfahrer sowie Errichtung geeigneter Geh- und Radwege

  • Sportplatz und Freizeitgelände

    Sportplatz Neu

    Eine lange Geschichte .. mit viel Vergangenheit.

    Lieboch besitzt seit vielen jahren einen Sportplatz, oder besser gesagt Fussballplatz. Jedoch ist der Spielbetrieb seit vielen Jahren aufgrund einer höchstrichterlichen Eintscheidung auf maximal 13 Spieltage pro Jahr begrenzt.

    Vorausgegangen sind dieser Entscheidung vor vielen Jahren etliche Fehlentscheidungen der damaligen SPÖ-Gemeindeführung unter Herrn Pignitter sowie andere unschöne Begebenheiten, welche einen Anrainer zu gerichtlichen Schritten zwang, welche dann zur Eingangs erwähnten Entscheidung führten.

    Natürlich kann mit einer so geringen Anzahl an Spieltagen kein vollwertiger Betrieb aufrecht erhalten werden, daher versuchten die jeweiligen Gemeindeführungen in den letzten Jahren immer wieder Lösungen zu finden.

    • aichbauers_waldstadion

    So hatte der vorige SPÖ-Bürgermeister Aichbauer mit seinem "Waldstadion" eine Vision. Ein obskures und hirnrissiges Prestigeprojekt um etliche Milliionen Euro, jenseits von Gut und Böse.

    Jetzt probiert es der aktuelle ÖVP-Bürgermeister Helmreich wieder. Was zunächst eigentlich recht vernünftig klang, erwies sich jedoch bei näherem Hinsehen wieder nur als "halbwegs" überlegtes Projekt.

    Zur guten Hälfte dieses Projekts zählen:

    1. Fernab jedes bewohnten Gebiets (jenseits der Autobahn im Süden von Lieboch, knapp 700 Meter vom Ortszentrum entfernt)
    2. nicht nur Fussballplatz (2x), sondern auch Freizeitgelände
    3. Tennisplätze
    4. Skaterpark
    5. Hundeplatz
    6. Erholung
    7. leichte Erreichbarkeit zu Fuß, per Rad und mit KFZ

    Zur schlechten Hälfte dieses Projekts zählen:

    1. geschätze Baukosten 5,6 Millionen Euro
    2. bisher nicht näher genannte Grundablösesummen
    3. bisher nicht genannte Planungskosten
    4. bisher nicht genannte Unterhaltskosten
    5. nur Fussball

    Dazu kommt, dass mit dem geplanten Erlös aus dem Verkauf des bisherigen Sportplatzes  - erwartet werden ca. 4 Millionen Euro - keine Finanzierung des neuen Sportplatzes bzw. Freizeitgeländes fix gegeben ist (diese Summe wird irgendwo im Gemeindebudget verschwinden).

    In Summe schätzen wir bis der Sportplatz und das Freizeitgelände fertig gestellt sein wird, Gesamtkosten in der Höhe von ca. 8 Millionen (8,000.000) Euro.

  • Transparenz und Informationen

    Bezüglich Transparenz und Informationen gegenüber den Einwohnern Liebochs, gelang es dem aktuellen Bürgermeister Helmreich die volle Punktezahl zu erreichen - in negativem Sinn!

    So war er zum Beispiel nicht in der Lage die betroffenen Anrainer der Flurgasse und Einödstraße von den schwerwiegenden Baumassnahmen 2019 und 2020 (Sanierung und Umbau Packerstraße, Neuerrichtung Kreisverkehr Bahnhofstraße, Neuerrichtung Eisenbahnunterführung Flurgasse) geordnet und rechtzeitig zu verständigen.

    Im Gegenteil, WILIE musste auf eigene Kosten im September eine Veranstaltung organisieren, bei welcher die Verantwortlichen der GKB (Graz-Köflach-Bahn) den Bewohnern und Anrainern zum ersten Mal die umfangreichen Baumassnahmen darlegen konnten.

    Bei dieser Gelegenheit konnten alle Betroffenen erfahren was auf sie die kommenden Monate zukommen würde. Und sie konnten ihre Wünsche der GKB gegenüber darlegen, so z.B. die Wichtigkeit eines sicheren Gehweges an der neu zu errichtenden Straße sowie durch den neuen Tunnel.

    Sehr erfreulich, dass bei dieser Gelegenheit auch fast der gesamte Gemeinderat inklusive Bürgermeister Helmreich anwesend war. So konnten auch diese aus erster Hand von den Baumassnahmen in Kenntnis gesetzt werden.

    Extrem unerfreulich hingegen die haltlosen Versprechen des Bürgermeisters Helmreich.

    Nämlich, dass die Hauptbauphase "nur" 2-3 Wochen dauern würde.

    Letztendlich dauerte es fast 2.5 Monate bis man diesen Teil der Baustelle wieder passieren konnte. Das war jedoch insofern wichtig, da für die schulpflichtigen Kinder und Jugendlichen gewährleistet sein musste, dass sie sicher zur und von der Schule (z.B. Volksschule) kommen würden. Für diesen Zeitraum konnte mit einem Trick eine Lösung erzielt werden.

    Ebenso unerfreulich auch das bis heute nicht eingelöste Versprechen des Bürgermeisters den schon fertig gestellten, nördlichen Teil der Flurgasse (zwischen Packerstraße und Eisenbahnunterführung Alt) Fussgängertauglich zu machen.

    Denn im Zuge der o.a. Besprechung wurde zugesichert, diesen Bereich so auszubauen, dass Fussgänger sicher entlang der Straße gehen können. Doch trotz rechtzeitiger Informationen und Bitten der Anwohner wurde dann letztendlich gerade der sensibelste Bereich - die Kurve kurz vor der Packerstraße - so gebaut, dass ein Gehen dort wieder nur mit äußerster Vorsicht möglich ist!

    Und auch in der Flurgasse selber hätte man mit relativ geringen Mitteln eine bessere - und vor allem sichere - Lösung finden können.

    Die fehlende Informationspolitik des Herrn Helmreich betrifft aber auch weitere Bereiche.

    So zum Beispiel wurde die Flurgasse wieder überraschend am 10. Februar 2020 für den Verkehr gesperrt. Die dazu gehörende Information (ein Flugblatt) kam dann 2 Tage später mit der Post.

    Selbiges trifft weiters auf die Feldstraße mit den dort aktuellen Baumassnahmen zu.

    Oder dass die Flurgasse bzw. die Bauarbeiten an der Eisenbahnunterführung mit einer Asphaltierung im Februar 2020 abgeschlossen sein würden. Doch dazu gibt es seitens der Gemeinde eine Verordnung dass dieser Bereich vom 10. Februar 2020 bis 10. März 2020 gesperrt sei.

    Und lt. Auskunft der Baufirma war nie daran gedacht und es nie geplant im Februar zu asphaltieren (wetterbedingt) - also was soll das Herr Helmreich?

    Oder dass die fehlende Markierung der Packerstraße noch im Dezember 2019 erfolgen würde - übrigens bis heute (Februar 2020 noch nicht geschehen).

    Was ist das was den Herrn Helmreich dazu veranlasst solche Aussagen zu machen bzw. Unwahrheiten zu verbreiten?
    Es kann doch nicht so schwer sein sich vor Bekanntgabe zu informieren - oder?
    Und es kann doch nicht so schwer sein Informationen rechtzeitig zu veröffentlichen - oder?

    Oder fällt ihm ein Zacken aus der Krone wenn er sagt, dass er es nicht wisse .. dann besser gleich nichts sagen.

  • Verbot des Verkaufs von Feuerwerkskörper

    Feuerwerk

    Leider werden jedes Jahr vor dem Sparmarkt in Lieboch Feuerwerkskörper und ähnliche Lärmmacher angeboten. Noch dazu werden diese Raketen in losen Kartons offen hinter dem Verkaufsstand seitlich des Eingangs gelagert.

    Und das trotz Raketen- und Knallkörperverbot. Doch jedes Jahr werden schon kurz nach Weihnachten die ersten Raketen gezündet. Zusätzlich finden es etliche Personen offensichtlich lustig, Lärm durch diverse Knallkörper zu machen.

    Neben der Silvesternacht sind die 2,3 Tage davor jährlich am schlimmsten. Tierbesitzer und hier im speziellen alle Katzen- und Hundebesitzer wissen, was es heisst diese Tiere so einem Stress auszusetzen.

    Was wir nicht sehen können, sind jedoch die vielen Wildtiere welche rund um Lieboch leben. Da gibt es unzählige Rehe, Hasen, Fasane und Rebhühner. Und natürlich die vielen Vögel.

    Und all diese leiden extrem unter dem unnötigen Krach.

    Wir bemühen uns gemeinsam mit der Fa. Spar den Verkauf zukünftig zu unterbinden.

    Zu all dem Krach kommt auch noch die Umweltverschmutzung.
    Alleine die Feinstaubbelastung kann um Silvester mehr als 1.500% (in Worten: eintausendfünfhundert Prozent) ausmachen als der täglich Straßenverkehr!
    Oder anderes gerechnet: die Feinstaubbelastung nur zu Silvester macht in etwa 15.5% der gesamten jährlichen Menge des KFZ- und LKW-Verkehrs aus.
    Oder knapp 2% der jährlichen Gesamtmenge.

    Dazu kommen noch Stoffe wie Barium, Kupfer, Strontium und andere Metalle welche die Umwelt zusätzlich belasten.

    Und die unzähligen Holzstäbe der Raketen sowie das Papier und Karton der Feuerwerkskörper selbst.

    Eine "Zutat" der Feuerwerkskörper wird gerne vergessen: Raps.

    Dieser ist in vielen Raketen enthalten, denn er sorgt für einen "Sterneffekt". Dazu werden die Rapssamen mit einer oder mehreren Schichten aus Metallsalzen überzogen, der sogenannte Anfeuerungssatz.

    Nur leider kann niemand feststellen ob dieser Raps nicht genmanipuliert ist. Denn die EU prüft bei der Zulassung nicht auf organische Stoffe! Und die Einfuhr in die EU ist erlaubt. Dazu gehören eine von Monsanto und zwei von Bayer Crop Science modifizierte Rapssorten.

    Und es werden beim abschießen nicht alle Samen verglühen. So treiben dann diese Samen später unkontrolliert auf unseren Feldern und in unseren Gärten aus - man rechnet mit ca. 5% keimfähige Samen welche übrig bleiben. Rapssamen können ihre Keimfähigkeit über mehrere Vegetationsperioden behalten, teils sogar bis zu zwölf Jahre (siehe dazu auch diesen Artikel).

    Nicht zu vergessen dass jedes Jahr durch Raketen und Knallkörper unbeteiligte Menschen tw. lebensgefährlich verletzt werden. Abgesehen von Schäden an Fahrzeugen und Gebäuden welche durch keine Versicherung gedeckt sind.

    Laut EU-Vorgabe wurde der Grenzwert für Feinstaub EU-weit auf 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft festgelegt. Zu Silvester beträgt dieser Wert manchmal bis zu 140.000 Mikrogramm.

    Wir fordern sowohl von der Politik als auch der Exekutive diesem unnötigen Lärm ein Ende zu bereiten.

    Langfristig muss es zu einem generellen Verkaufs- und Abfeuerverbot in der gesamten EU kommen.

  • Verkehrsentwicklung Nebenstraßen

    Der geplante Bevölkerungszuwachs um knapp 50% (von aktuell 5.149 auf 7.700) sowie der Ausbau des neuen Gewerbegebiets West mit eigener, neuer Zubringerstraße dort, wird die Situation für die bereits jezt schon schwerst geplagten Einwohner der Einödstraße sowie Flurgasse unnötig verschärfen.

    Die aktuelle Situation ist, dass die Einödstraße seit vielen Jahren nur für Anrainer- und Zubringerverkehr sowie Radfahrer erlaubt ist.

    Aber Sommer und Herbst 2019 zeigte jedoch auch diesen Anrainern, dass sich daran nur sehr wenige halten. Gab es doch in dieser Zeit 2 große Bauvorhaben:

    1. Sanierung Packerstraße im Ortszentrum und Errichtung Kreisverkehr zum Bahnhof
    2. Neuerrichtung einer Durchfahrt unter der Eisenbahn in der Flurgasse sowie Sanierung der nördlichen Flurgasse

    Auch wenn die Polizei immer wieder kontrollierte, fuhren - und fahren nach wie vor - sehr viele KFZ verbotenerweise durch die Einödstraße.

    Noch schlimmer als die Einödstraße trifft es die Flurgasse.

    Obwohl mehrfach ausgewiesene 30-km/h-Zone, werden hier teilweise Geschwindigleiten von KFZ, Motorrädern und Mopeds weit jenseits von 50 km/h erzielt.
    Und das jetzt schon seit vielen Jahren!

    Der Sommer 2019 jedoch brachte für die Anwohner das "Fass zum Überlaufen", da hier während der Bauphase "Sanierung Packerstraße" und "Kreisverkehr" teilweise bis zu 6.000 Fahrzeuge pro Tage gemessen werden konnten.

    Auch hier konnten Polizeikontrollen die Raserei etwas eindämmen (ein großen Danke nochmals in dieser Stelle).

    Unzählige Vorsprachen bei der Gemeinde (auch schon bei der vorigen Gemeindeführung) führten bis heute zu keinem Ergebnis!

    Im Gegenteil, so meinte der aktuelle Bürgermeister Her Helmreich, dass mit der neuen Umfahrung (über den neuen ParknRide-Parkplatz beim Bahnhof Lieboch) der Verkehr besser gelenkt werden könne und sich damit diese Umfahrungsstrecke von selber aufhören würde. Zeigt aber schon jetzt - kurz nach Fertigstellung der neuen Industriestraße im neuen Gewerbegebiet West, dass dem nicht so sein wird, da hier tagtäglich wieder (nach einer mehr als 2-monatigen Sperre der Flurgasse wegen des Baus der neuen Eisenbahnunterführung) vermehrt KFZ durchfahren.

    Und wie schon vorher, hauptsächlich Ortsfremde mit Kennzeichen aus DL, LB, VO und G.

    Da es sich hier um eine Gemeindestraße handelt, obliegt es der Gemeinde allein zu handeln.

    Leere Versprechen schützen weder Anwohner, Spaziergänger, Schulkinder noch die beinträchtigten Personen der Lebenshilfe Lieboch welche alle die Flurgasse als Spazierweg benutzen bzw. benutzen müssen um weitere Spazierwege zu erreichen.

    Pikantes Detail am Rande: der Bürgermeister Herr Helmreich meinte in einer Besprechung 2019, dass für ihn das Fahrverbot in der Einödstraße nicht gelten würde... (Anm: wir wussten nicht, dass Bürgermeister über dem Gesetz stehen).

    Wir fordern klare Massnahmen zur Reduzierung des Verkehrs sowie der Geschwindigkeit - speziell in der Flurgasse. Denkbar wäre hier eine Variante ähnlich der Einödstraße - nur für Anrainer - in Verbindung mit der Aufstellung von Geschwindigkeitsreduzierenden Massnahmen (Bodenschwellen, seitliche Aufsteller, Bodenmarkierungen, usw.).

  • Verkehrsentwicklung Packerstraße

    Mit dem Anwachsen der Bevölkerungszahl wird auch der Individualverkehr mehr werden.
    Schon heute ist die durch Lieboch verlaufende Packerstraße (eine Bundesstraße zu welcher die Gemeinde Lieboch nicht viel sagen darf da nicht zuständig) zu bestimmten Zeiten - im speziellen am Morgen zwischen 07:15 und 08:00 Uhr und späten Nachmittag - voll mit Fahrzeugen. Da hier dann auch die Abbieger sowie einbiegenden Fahrzeuge diesen Verkehr bremsen, ergibt sich immer öfter ein Stau eine Verkehrsschlange vom Ortsanfang bis Ortsende.

    Einbiegende Fahrzeuge aus Nebenstraßen sind auf die Fairness der sich auf der Packerstraße befindlichen Verkehrsteilnehmer angewiesen - da sich diese jedoch oftmals äußert in Grenzen hält (so nach dem Motto "jetzt komm ich, was willst du da ..") ergeben sich mitunter lange Wartezeiten für die Einbiegenden.

    Verschärfend das Ganze wenn man sich ansieht woher diese Fahrzeuge kommen, manchmal zu 90% nicht aus Lieboch oder der näheren Umgebung!

    Verwenden doch gerade viele KFZ-Fahrer mit Kennzeichen beginnend mit DL, LB und VO sowie auch viele mit G die Durchfahrt durch Lieboch um sich die Autobahn zu ersparen - Stichwort "Mautflüchtlinge".

    Und wie von der Firma "ams" aus Premstätten zu erfahren war, sind nicht wenige Arbeitnehmer von dort auf der Bundesstraße anstatt der Autobahn unterwegs.

    Das auch, weil Premstätten aktuell nur einen Autobahnhalbanschluß besitzt. Über einen Vollanschluß wird diskutiert, dazu aber gibt es weitere Probleme Vorort (siehe Deponie) welche einen solchen verhindern könnte.

    Wir fordern sowohl Gemeinde- als auch Landespolitik auf, im Sinne der Lebensqualität und des Umweltschutzes raschest tätig zu werden!

    Wie auch die Politik (auf Gemeinde- und Landesebene) tätig werden muss, um den Zubringerverkehr (von und zu Autobahn sowie das neue Gewerbegebiet Lieboch) durch Nebenstraßen wie z.B. Einödstraße und Flurgasse zu unterbinden.

  • Vermeidung von Lärm, Staub, Licht

    Lieboch hat leider das "Problem", dass mitten durch das Ortszentrum eine Bundesstraße führt: die Packerstraße. Und da Bundesstraße, hat die Gemeinde ein nur äußerst eingeschränktes Mitspracherecht.

    Sieht man sich nun den Verkehr an und beobachtet woher die meisten Autofahrer kommen, sieht man teilweise bis zu 90% Fahrzeuge aus umliegenden Regionen: DL, LB, VO sowie G.

    Und nicht wenige davon benutzen Nebenstraßen um dem Verkehr auf der Hauptstraße auszuweichen da diese oftmals zu den Hauptverkehrszeiten verstopft ist. Was wiederum zu einer unnötigen Mehrbelastung in diesen Nebenstraßen führt.

    Interessant wäre es zu erfahren, warum diese Autofahrer nicht die Autobahn verwenden? Mit den Vollanschlußstellen in Lieboch sowie Mooskirchen sollte man doch meinen, dass es dann schneller und einfacher für diese Autofahrer wäre. Warum fahren sie aber dann trotzdem durch das Ortszentrum von Lieboch?

    Und hinterlassen oftmals nur Lärm und Staub - die Wirtschaft Liebochs hat davon sehr wenig.

    Die neuen 2 Kreisverkehre (Bahnhof und Zentrum) werden dieses Verkehrsaufkommen nicht reduzieren.

    Im Gegenteil, das neue - und leider lieblos gestaltete - Teilstück zwischen Bahnhofskreisverkehr und Zentrum, laded geradezu ein hier schneller als die erlaubten 50 km/h zu fahren.

    Was wiederum zu vermehrter Staub- und Lärmbelästigung führt!

    Wir fordern die lokalen und regionalen Stellen auf, hier eine bürger- & umweltfreundliche Verkehrspolitik umzusetzen.

    Während auf der Autobahn südwärts ab Laßnitzhöhe bis nach Graz maximal 100 km/h gilt, darf man das Autobahnteilstück zwischen Lieboch und Mooskirchen mit 130 km/h befahren.

    Abgesehen von der Staubbelastung führt dieses Mehrtempo aber zu einer mittlerweile unträglichen Lärmbelästigung. Steht der Wind dann noch dazu ungünstig, kommt es nicht selten vor dass der Lärmpegel mehr als 65 Dezibel erreicht.

    Dieser Lärm beginnt tagtäglich gegen 03:30 Uhr in der Nacht (mit Ausnahme Sonntag da Fahrverbot für LKW) mit dem singen der LKW-Reifen und endet oftmals erst gegen Mitternacht. Ab ca 06:30 Uhr kommt der tägliche Berufsverkehr dazu welcher den Lärmpegel noch einmal um ein paar Dezibel erhöht.

    Wir fordern hier für das Autobahnteilstück Lieboch - Mosskirchen eine Temporeduzierung auf maximal 100 km/h

    Lichtverschmutzung ist ein weiteres Thema das in Lieboch aber offensichtlich unbekannt ist - oder niemand interessiert.

    So fragte eine Zuhörerin im Rahmen des Gemeindetags 2019 nach, erntete aber bei den Grünen Liebochs (Fr. Theiler) nur Unverständnis.

    Aufgrund einer noch auf den vorigen Bürgermeister Aichbauer zurück zu führenden Initiative, wurden in den letzten Jahren alle Straßenbeleuchtungen in Lieboch auf LED-Lampen umgerüstet. Argumentation war ein besseres Licht und weniger Kosten da sparsamer.

    Beides mag sein - bzgl. Kosten wurde bisher unseres Wissens nie nachgefragt. Aber diese Lampen leuchten auch teilweise recht heftig in diverse Gebäude. So stark dass deren Bewohner manchmal dazu gezwungen sind, mit Vorhängen und anderem für Dunkelheit zu sorgen.

    Viel schlimmer als das jedoch, ist die Lichtverschmutzung auf die Umwelt.

    Nachttiere wie z.B. Fledermäuse und Falter kommen mit solchen starken und vielen Lichtquellen nicht mehr zu Rande. Folge ist eine Reduzierung deiser Nachttiere und damit sehr nützlicher Tiere.

    Auch der Bahnhof Liebochs zählt unter diese Lichtverschmutzer, sind doch deren Bahnsteiglampen so montiert, dass sie auch die weitere Umgebung hell erleuchten!

    Und auch diverse Betriebe Liebochs zählen dazu, deren Leuchtreklamen sind die gesamte Nacht eingeschaltet.

    Wir fordern daher sowohl die Gemeinde als auch die lokalen Betriebe auf, die Lichtverschmutzung einzustellen.

  • Wahlen und Ablauf 2020

    Vollständige Verordnung zur Wahl siehe dazu die Gemeindewahlordnung

    Allgemeines

    Wahllokal(e)

    Für Lieboch wurden folgende vier (4) Wahllokale bestimmt:

    1. Gemeindeamt Lieboch
    2. Kinderkrippe Lieboch
    3. Volksschule Lieboch
    4. TEML (Technisches Eisenbahnmuseum)

    Wahlzeiten

    Die Wahllokale öffnen um 07:00 Uhr und schließen um 13:00 Uhr

    Gemeinderäte

    Aufgrund der Einwohnerzahl zum Stichtag 6. Jänner 2020 (5.149) ergibt sich die Anzahl von 25 Gemeinderäten in Lieboch.

  • Wahllokale Lieboch GR-Wahl 2020

    Folgende vier Orte /Gebäude) wurden als Wahllokale für die Gemeinderatswahl 2020 bestimmt:

    • Kindergarten - Josef Mihalits Straße 10
    • Volksschule Lieboch - Hitzendorfer Straße 2
    • Gemeindeamt - Packer Straße 85
    • TEML (Technisches Eisenbahnmuseum Lieboch) - Bahnhofstraße 8

  • Wohnsituation

    Wohnblock Billa

    Mit dem aktuellen Bürgermeister (Herr Helmreich ÖVP) soll Lieboch nach den neuesten Plänen zu einer kleinen Vorstadt von Graz werden - längerfristiges Ziel die aktuelle Einwohnerzahl von 5.149 (Stand Jänner 2020) auf 7.700 zu erhöhen (ein Plus von 2.551 Personen, knapp 50% der aktuellen Liebocher Bevölkerung).

    Das heisst auch, dass der bestehende Wohnraum bzw. die dafür vorgesehenen Grundflächen "optimal" ausgenützt werden müssen.

    Geht man hier von 2-Personenhaushalte aus, heisst das, dass für mindestens weitere 1.275 Wohneinheiten gesorgt werden muss.

    Würde man "statistisch" 2.5 nehmen, werden immer noch 1.000 Wohneinheiten benötigt!

    Dass das mit den wenigen freien Grundflächen nicht mehr zusammenpasst, ist ersichtlich. Heisst wiederum, es müssen mindestens 30 "Wohnblöcke" mit jeweils mindestens 40 Einheiten errichtet werden. Also Bauten mit 4 Stockwerken zu jeweils 10 Einheiten pro Stock.

    Wie so etwas aussehen könnte, lässt sich an dem neuen Wohnblock südlich vom Billa ausmachen.

    Wir fordern dass auf den ländlichen Ortscharakter mehr Rücksicht genommen wird.

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