umwelt

  • Hausnummern/Hausbeschilderung

    Hausnummernschilder

    Wieoft kommt es vor, dass zum Beispiel Lieferdienste den Empfänger nicht finden können, weil das Haus schlecht beschildert ist? Weil das Haus entweder kein Hausnummernschild anzeigt, oder oftmals phantasievoll gestaltete, jedoch schwer lesbare Nummern.

    Nicht nur dass damit die Umwelt belastet wird (durch vermehrtes Herumfahren mit dem KFZ), diese Zeit summiert sich im Laufe des Tages für den Lieferanten und verlängert dadurch auch dessen Arbeitszeit.

    Oder dass Besucher nach Hausnummern suchen und dann einfach bei einem Nachbarn anläuten um danach zu fragen.

    Noch schlimmer - und lebensgefährlich - wird es, wenn Notdienste (z.B. Arzt, Rettung, Feuerwehr) die gewünschte Hausnummer nicht binnen kürzester Zeit finden können!

    Die Gemeinde Lieboch hat daher auf unsere Anregung hin, in den letzten 2 Jahren mehrmals die Liebocher Hausbesitzer (siehe damalige Rundschreiben) aufgefordert, der gesetzlichen Verpflichtung nachzukommen, und die genehmigten, grün/weißen Hausnummernschilder anzubringen.

    Verbunden damit war eine Unterstützungsaktion der Gemeinde (Übernahme von 50% der Kosten). Jedoch haben nicht viele davon Gebrauch gemacht - wie man nach wie vor sehen kann.

    Auszug aus der geltenden Steirischen Bauverordnung:

    § 7

    Orientierungsbezeichnungen und Straßenbeleuchtung

    (1) Sofern kein öffentlicher Grund zur Verfügung steht, hat der Eigentümer ohne Anspruch auf Entschädigung zu dulden, daß an geeigneten Stellen auf seinem Bauplatz oder an seinen baulichen Anlagen Tafeln zur Orts- und Straßenbezeichnung oder zur Bezeichnung der Lage von Versorgungsleitungen und die öffentliche Straßenbeleuchtung angebracht oder aufgestellt werden. Der Eigentümer ist mindestens sechs Wochen vor der Inanspruchnahme seines Bauplatzes oder seiner baulichen Anlage nachweislich zu verständigen.

    (2) Der Eigentümer hat die vorübergehend notwendige Entfernung von Tafeln oder Bestandteilen der Straßenbeleuchtung der Gemeinde oder dem zuständigen Versorgungsbetrieb mindestens zwei Wochen vorher anzuzeigen.

    (3) Der Eigentümer eines Gebäudes ist verpflichtet, auf eigene Kosten eine von der Gemeinde bestimmte Orientierungsnummer an der von ihr bezeichneten Stelle anzubringen und zu erhalten. Liegt ein Gebäude an mehreren Verkehrsflächen, so kann für jede Verkehrsfläche eine Orientierungsnummer vorgeschrieben werden. Die Nummerntafel hat auch die Bezeichnung der Verkehrsfläche zu enthalten.

    (4) Die Gemeinde kann durch Verordnung eine einheitliche Ausführungsart der Nummerntafel hinsichtlich Material, Größe, Farbe und Beschriftung vorschreiben.

    (5) Enthält ein Gebäude mehr als eine Wohn- oder Betriebseinheit, so sind die Wohneinheiten und die Betriebseinheiten vom Gebäudeeigentümer fortlaufend, beginnend mit dem Erdgeschoß, in arabischen Ziffern zu nummerieren und in gut lesbarer Weise zu bezeichnen.

    Wir fordern hier eine umgehende Umsetzung der Hausnummernbeschilderung aller Häuser in Lieboch.

  • Umweltschutz in Lieboch - nicht wirklich!

    Autowrack in der Flurgasse

    Mag provokant sein die Überschrift, aber angesichts der folgenden Tatsache leider wahr.

    Worum geht es?

    Wie hinlänglich bekannt, wird in der Flurgasse eine neue Eisenbahnunterführung gebaut. Im Zuge dieser Bauarbeiten fanden und finden teilweise massive Erdbewegungen statt.

    Von der Untertunnelung in der Flurgasse selbst, ein nicht geringer Teil auch von den Arbeiten am Liebochbach bzw. Feldstraße.

    Von dort werden gerade jetzt wieder täglich mehrere LKW-Ladungen Erde und anderes Material durch den Ort in die Flurgasse (Luftlinie knapp 200 Meter) gekarrt. Da hier die Kapazitäten jedoch schon ziemlich erschöpft sind, werden die Massen jetzt auch entlang des bestehenden Bahndamms gelagert.

    Hieß es letztes Jahr noch, dass diese Aufschüttungen wieder entfernt werden sollen, steht seit heute fest, dass dem nicht so ist. Stattdessen wird wie es scheint, die Dammkrone verbreitert.

    Doch zurück zum Thema.

    Seit nunmehr fast 2 Jahren befand sich auf einem Grundstück eines der Hauseigentümer in der Flurgasse ein Autowrack. Dieses musste aufgrund der Bauarbeiten mehrmals umplatziert werden. Seit letzten Herbst steht es am aktuellen Standort.

    Und dümpelt vor sich hin. Verliert wahrscheinlich auch Materialien wie z.B. Öl.

    Und trotzdem das bekannt sein müsste - alleine der Bürgermeister Herr Helmreich war anlässlich diverser Baubesprechungen vor Ort - kümmert sich niemand darum!

    Wielange wird dieser Zustand noch andauern?

    Jetzt da die Bauarbeiten endlich nach etlichen Monaten in die Schlussphase kommen, sollten die Verantwortlichen der Gemeinde endlich einmal reagieren und den Autobesitzer welcher bekannt ist, auffordern das Wrack zu entfernen.

    Oder die Entfernung kostenpflichtig zu Lasten des Besitzes veranlassen.

  • Verbot des Verkaufs von Feuerwerkskörper

    Feuerwerk

    Leider werden jedes Jahr vor dem Sparmarkt in Lieboch Feuerwerkskörper und ähnliche Lärmmacher angeboten. Noch dazu werden diese Raketen in losen Kartons offen hinter dem Verkaufsstand seitlich des Eingangs gelagert.

    Und das trotz Raketen- und Knallkörperverbot. Doch jedes Jahr werden schon kurz nach Weihnachten die ersten Raketen gezündet. Zusätzlich finden es etliche Personen offensichtlich lustig, Lärm durch diverse Knallkörper zu machen.

    Neben der Silvesternacht sind die 2,3 Tage davor jährlich am schlimmsten. Tierbesitzer und hier im speziellen alle Katzen- und Hundebesitzer wissen, was es heisst diese Tiere so einem Stress auszusetzen.

    Was wir nicht sehen können, sind jedoch die vielen Wildtiere welche rund um Lieboch leben. Da gibt es unzählige Rehe, Hasen, Fasane und Rebhühner. Und natürlich die vielen Vögel.

    Und all diese leiden extrem unter dem unnötigen Krach.

    Wir bemühen uns gemeinsam mit der Fa. Spar den Verkauf zukünftig zu unterbinden.

    Zu all dem Krach kommt auch noch die Umweltverschmutzung.
    Alleine die Feinstaubbelastung kann um Silvester mehr als 1.500% (in Worten: eintausendfünfhundert Prozent) ausmachen als der täglich Straßenverkehr!
    Oder anderes gerechnet: die Feinstaubbelastung nur zu Silvester macht in etwa 15.5% der gesamten jährlichen Menge des KFZ- und LKW-Verkehrs aus.
    Oder knapp 2% der jährlichen Gesamtmenge.

    Dazu kommen noch Stoffe wie Barium, Kupfer, Strontium und andere Metalle welche die Umwelt zusätzlich belasten.

    Und die unzähligen Holzstäbe der Raketen sowie das Papier und Karton der Feuerwerkskörper selbst.

    Eine "Zutat" der Feuerwerkskörper wird gerne vergessen: Raps.

    Dieser ist in vielen Raketen enthalten, denn er sorgt für einen "Sterneffekt". Dazu werden die Rapssamen mit einer oder mehreren Schichten aus Metallsalzen überzogen, der sogenannte Anfeuerungssatz.

    Nur leider kann niemand feststellen ob dieser Raps nicht genmanipuliert ist. Denn die EU prüft bei der Zulassung nicht auf organische Stoffe! Und die Einfuhr in die EU ist erlaubt. Dazu gehören eine von Monsanto und zwei von Bayer Crop Science modifizierte Rapssorten.

    Und es werden beim abschießen nicht alle Samen verglühen. So treiben dann diese Samen später unkontrolliert auf unseren Feldern und in unseren Gärten aus - man rechnet mit ca. 5% keimfähige Samen welche übrig bleiben. Rapssamen können ihre Keimfähigkeit über mehrere Vegetationsperioden behalten, teils sogar bis zu zwölf Jahre (siehe dazu auch diesen Artikel).

    Nicht zu vergessen dass jedes Jahr durch Raketen und Knallkörper unbeteiligte Menschen tw. lebensgefährlich verletzt werden. Abgesehen von Schäden an Fahrzeugen und Gebäuden welche durch keine Versicherung gedeckt sind.

    Laut EU-Vorgabe wurde der Grenzwert für Feinstaub EU-weit auf 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft festgelegt. Zu Silvester beträgt dieser Wert manchmal bis zu 140.000 Mikrogramm.

    Wir fordern sowohl von der Politik als auch der Exekutive diesem unnötigen Lärm ein Ende zu bereiten.

    Langfristig muss es zu einem generellen Verkaufs- und Abfeuerverbot in der gesamten EU kommen.

  • Vermeidung von Lärm, Staub, Licht

    Lieboch hat leider das "Problem", dass mitten durch das Ortszentrum eine Bundesstraße führt: die Packerstraße. Und da Bundesstraße, hat die Gemeinde ein nur äußerst eingeschränktes Mitspracherecht.

    Sieht man sich nun den Verkehr an und beobachtet woher die meisten Autofahrer kommen, sieht man teilweise bis zu 90% Fahrzeuge aus umliegenden Regionen: DL, LB, VO sowie G.

    Und nicht wenige davon benutzen Nebenstraßen um dem Verkehr auf der Hauptstraße auszuweichen da diese oftmals zu den Hauptverkehrszeiten verstopft ist. Was wiederum zu einer unnötigen Mehrbelastung in diesen Nebenstraßen führt.

    Interessant wäre es zu erfahren, warum diese Autofahrer nicht die Autobahn verwenden? Mit den Vollanschlußstellen in Lieboch sowie Mooskirchen sollte man doch meinen, dass es dann schneller und einfacher für diese Autofahrer wäre. Warum fahren sie aber dann trotzdem durch das Ortszentrum von Lieboch?

    Und hinterlassen oftmals nur Lärm und Staub - die Wirtschaft Liebochs hat davon sehr wenig.

    Die neuen 2 Kreisverkehre (Bahnhof und Zentrum) werden dieses Verkehrsaufkommen nicht reduzieren.

    Im Gegenteil, das neue - und leider lieblos gestaltete - Teilstück zwischen Bahnhofskreisverkehr und Zentrum, laded geradezu ein hier schneller als die erlaubten 50 km/h zu fahren.

    Was wiederum zu vermehrter Staub- und Lärmbelästigung führt!

    Wir fordern die lokalen und regionalen Stellen auf, hier eine bürger- & umweltfreundliche Verkehrspolitik umzusetzen.

    Während auf der Autobahn südwärts ab Laßnitzhöhe bis nach Graz maximal 100 km/h gilt, darf man das Autobahnteilstück zwischen Lieboch und Mooskirchen mit 130 km/h befahren.

    Abgesehen von der Staubbelastung führt dieses Mehrtempo aber zu einer mittlerweile unträglichen Lärmbelästigung. Steht der Wind dann noch dazu ungünstig, kommt es nicht selten vor dass der Lärmpegel mehr als 65 Dezibel erreicht.

    Dieser Lärm beginnt tagtäglich gegen 03:30 Uhr in der Nacht (mit Ausnahme Sonntag da Fahrverbot für LKW) mit dem singen der LKW-Reifen und endet oftmals erst gegen Mitternacht. Ab ca 06:30 Uhr kommt der tägliche Berufsverkehr dazu welcher den Lärmpegel noch einmal um ein paar Dezibel erhöht.

    Wir fordern hier für das Autobahnteilstück Lieboch - Mosskirchen eine Temporeduzierung auf maximal 100 km/h

    Lichtverschmutzung ist ein weiteres Thema das in Lieboch aber offensichtlich unbekannt ist - oder niemand interessiert.

    So fragte eine Zuhörerin im Rahmen des Gemeindetags 2019 nach, erntete aber bei den Grünen Liebochs (Fr. Theiler) nur Unverständnis.

    Aufgrund einer noch auf den vorigen Bürgermeister Aichbauer zurück zu führenden Initiative, wurden in den letzten Jahren alle Straßenbeleuchtungen in Lieboch auf LED-Lampen umgerüstet. Argumentation war ein besseres Licht und weniger Kosten da sparsamer.

    Beides mag sein - bzgl. Kosten wurde bisher unseres Wissens nie nachgefragt. Aber diese Lampen leuchten auch teilweise recht heftig in diverse Gebäude. So stark dass deren Bewohner manchmal dazu gezwungen sind, mit Vorhängen und anderem für Dunkelheit zu sorgen.

    Viel schlimmer als das jedoch, ist die Lichtverschmutzung auf die Umwelt.

    Nachttiere wie z.B. Fledermäuse und Falter kommen mit solchen starken und vielen Lichtquellen nicht mehr zu Rande. Folge ist eine Reduzierung deiser Nachttiere und damit sehr nützlicher Tiere.

    Auch der Bahnhof Liebochs zählt unter diese Lichtverschmutzer, sind doch deren Bahnsteiglampen so montiert, dass sie auch die weitere Umgebung hell erleuchten!

    Und auch diverse Betriebe Liebochs zählen dazu, deren Leuchtreklamen sind die gesamte Nacht eingeschaltet.

    Wir fordern daher sowohl die Gemeinde als auch die lokalen Betriebe auf, die Lichtverschmutzung einzustellen.

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