kreisverkehr

  • Transparenz und Informationen

    Bezüglich Transparenz und Informationen gegenüber den Einwohnern Liebochs, gelang es dem aktuellen Bürgermeister Helmreich die volle Punktezahl zu erreichen - in negativem Sinn!

    So war er zum Beispiel nicht in der Lage die betroffenen Anrainer der Flurgasse und Einödstraße von den schwerwiegenden Baumassnahmen 2019 und 2020 (Sanierung und Umbau Packerstraße, Neuerrichtung Kreisverkehr Bahnhofstraße, Neuerrichtung Eisenbahnunterführung Flurgasse) geordnet und rechtzeitig zu verständigen.

    Im Gegenteil, WILIE musste auf eigene Kosten im September eine Veranstaltung organisieren, bei welcher die Verantwortlichen der GKB (Graz-Köflach-Bahn) den Bewohnern und Anrainern zum ersten Mal die umfangreichen Baumassnahmen darlegen konnten.

    Bei dieser Gelegenheit konnten alle Betroffenen erfahren was auf sie die kommenden Monate zukommen würde. Und sie konnten ihre Wünsche der GKB gegenüber darlegen, so z.B. die Wichtigkeit eines sicheren Gehweges an der neu zu errichtenden Straße sowie durch den neuen Tunnel.

    Sehr erfreulich, dass bei dieser Gelegenheit auch fast der gesamte Gemeinderat inklusive Bürgermeister Helmreich anwesend war. So konnten auch diese aus erster Hand von den Baumassnahmen in Kenntnis gesetzt werden.

    Extrem unerfreulich hingegen die haltlosen Versprechen des Bürgermeisters Helmreich.

    Nämlich, dass die Hauptbauphase "nur" 2-3 Wochen dauern würde.

    Letztendlich dauerte es fast 2.5 Monate bis man diesen Teil der Baustelle wieder passieren konnte. Das war jedoch insofern wichtig, da für die schulpflichtigen Kinder und Jugendlichen gewährleistet sein musste, dass sie sicher zur und von der Schule (z.B. Volksschule) kommen würden. Für diesen Zeitraum konnte mit einem Trick eine Lösung erzielt werden.

    Ebenso unerfreulich auch das bis heute nicht eingelöste Versprechen des Bürgermeisters den schon fertig gestellten, nördlichen Teil der Flurgasse (zwischen Packerstraße und Eisenbahnunterführung Alt) Fussgängertauglich zu machen.

    Denn im Zuge der o.a. Besprechung wurde zugesichert, diesen Bereich so auszubauen, dass Fussgänger sicher entlang der Straße gehen können. Doch trotz rechtzeitiger Informationen und Bitten der Anwohner wurde dann letztendlich gerade der sensibelste Bereich - die Kurve kurz vor der Packerstraße - so gebaut, dass ein Gehen dort wieder nur mit äußerster Vorsicht möglich ist!

    Und auch in der Flurgasse selber hätte man mit relativ geringen Mitteln eine bessere - und vor allem sichere - Lösung finden können.

    Die fehlende Informationspolitik des Herrn Helmreich betrifft aber auch weitere Bereiche.

    So zum Beispiel wurde die Flurgasse wieder überraschend am 10. Februar 2020 für den Verkehr gesperrt. Die dazu gehörende Information (ein Flugblatt) kam dann 2 Tage später mit der Post.

    Selbiges trifft weiters auf die Feldstraße mit den dort aktuellen Baumassnahmen zu.

    Oder dass die Flurgasse bzw. die Bauarbeiten an der Eisenbahnunterführung mit einer Asphaltierung im Februar 2020 abgeschlossen sein würden. Doch dazu gibt es seitens der Gemeinde eine Verordnung dass dieser Bereich vom 10. Februar 2020 bis 10. März 2020 gesperrt sei.

    Und lt. Auskunft der Baufirma war nie daran gedacht und es nie geplant im Februar zu asphaltieren (wetterbedingt) - also was soll das Herr Helmreich?

    Oder dass die fehlende Markierung der Packerstraße noch im Dezember 2019 erfolgen würde - übrigens bis heute (Februar 2020 noch nicht geschehen).

    Was ist das was den Herrn Helmreich dazu veranlasst solche Aussagen zu machen bzw. Unwahrheiten zu verbreiten?
    Es kann doch nicht so schwer sein sich vor Bekanntgabe zu informieren - oder?
    Und es kann doch nicht so schwer sein Informationen rechtzeitig zu veröffentlichen - oder?

    Oder fällt ihm ein Zacken aus der Krone wenn er sagt, dass er es nicht wisse .. dann besser gleich nichts sagen.

  • Verkehrsentwicklung Nebenstraßen

    Der geplante Bevölkerungszuwachs um knapp 50% (von aktuell 5.149 auf 7.700) sowie der Ausbau des neuen Gewerbegebiets West mit eigener, neuer Zubringerstraße dort, wird die Situation für die bereits jezt schon schwerst geplagten Einwohner der Einödstraße sowie Flurgasse unnötig verschärfen.

    Die aktuelle Situation ist, dass die Einödstraße seit vielen Jahren nur für Anrainer- und Zubringerverkehr sowie Radfahrer erlaubt ist.

    Aber Sommer und Herbst 2019 zeigte jedoch auch diesen Anrainern, dass sich daran nur sehr wenige halten. Gab es doch in dieser Zeit 2 große Bauvorhaben:

    1. Sanierung Packerstraße im Ortszentrum und Errichtung Kreisverkehr zum Bahnhof
    2. Neuerrichtung einer Durchfahrt unter der Eisenbahn in der Flurgasse sowie Sanierung der nördlichen Flurgasse

    Auch wenn die Polizei immer wieder kontrollierte, fuhren - und fahren nach wie vor - sehr viele KFZ verbotenerweise durch die Einödstraße.

    Noch schlimmer als die Einödstraße trifft es die Flurgasse.

    Obwohl mehrfach ausgewiesene 30-km/h-Zone, werden hier teilweise Geschwindigleiten von KFZ, Motorrädern und Mopeds weit jenseits von 50 km/h erzielt.
    Und das jetzt schon seit vielen Jahren!

    Der Sommer 2019 jedoch brachte für die Anwohner das "Fass zum Überlaufen", da hier während der Bauphase "Sanierung Packerstraße" und "Kreisverkehr" teilweise bis zu 6.000 Fahrzeuge pro Tage gemessen werden konnten.

    Auch hier konnten Polizeikontrollen die Raserei etwas eindämmen (ein großen Danke nochmals in dieser Stelle).

    Unzählige Vorsprachen bei der Gemeinde (auch schon bei der vorigen Gemeindeführung) führten bis heute zu keinem Ergebnis!

    Im Gegenteil, so meinte der aktuelle Bürgermeister Her Helmreich, dass mit der neuen Umfahrung (über den neuen ParknRide-Parkplatz beim Bahnhof Lieboch) der Verkehr besser gelenkt werden könne und sich damit diese Umfahrungsstrecke von selber aufhören würde. Zeigt aber schon jetzt - kurz nach Fertigstellung der neuen Industriestraße im neuen Gewerbegebiet West, dass dem nicht so sein wird, da hier tagtäglich wieder (nach einer mehr als 2-monatigen Sperre der Flurgasse wegen des Baus der neuen Eisenbahnunterführung) vermehrt KFZ durchfahren.

    Und wie schon vorher, hauptsächlich Ortsfremde mit Kennzeichen aus DL, LB, VO und G.

    Da es sich hier um eine Gemeindestraße handelt, obliegt es der Gemeinde allein zu handeln.

    Leere Versprechen schützen weder Anwohner, Spaziergänger, Schulkinder noch die beinträchtigten Personen der Lebenshilfe Lieboch welche alle die Flurgasse als Spazierweg benutzen bzw. benutzen müssen um weitere Spazierwege zu erreichen.

    Pikantes Detail am Rande: der Bürgermeister Herr Helmreich meinte in einer Besprechung 2019, dass für ihn das Fahrverbot in der Einödstraße nicht gelten würde... (Anm: wir wussten nicht, dass Bürgermeister über dem Gesetz stehen).

    Wir fordern klare Massnahmen zur Reduzierung des Verkehrs sowie der Geschwindigkeit - speziell in der Flurgasse. Denkbar wäre hier eine Variante ähnlich der Einödstraße - nur für Anrainer - in Verbindung mit der Aufstellung von Geschwindigkeitsreduzierenden Massnahmen (Bodenschwellen, seitliche Aufsteller, Bodenmarkierungen, usw.).

  • Versprochen .. und weiter?

    Versprochen .. Gehalten

    Versprochen - gehalten

    Netter Wahlslogan der SPÖ. Listet sie doch auch gleich auf, was sie alles versprochen und gehalten hat:

    • Jugendhaus
    • Rückhaltebecken
    • Stocksporthalle
    • Betreutes Wohnen
    • Kinderspielplätze
    • Kreisverkehr
    • Musikschule
    • Platzgestaltung
    • Sport- u. Freizeitpark
    • Straßensanierung
    • Veranstaltungshalle
    • Vereinsräumlichkeiten
    • Volksschule
    • Sanierung Gelände Einödstraße
    • LED-Beleuchtung

    Klingt alles ganz fein, wäre da nicht... der Wahlkampf, in dem man alles behaupten kann. Die dummen Wähler werden es schon glauben!

    Jugendhaus:nachdem man die Jugendlichen als Erstes in einem Haus hinter der Veranstaltungshalle 'untergebracht' hatte, musste dieses Haus nach etlichen Anrainerprotesten geschlossen werden. Dann brachte man sie in einem Container neben dem Wirtschaftshof unter. Geöffnet für wenige Stunden am Abend pro Woche. Letztes Jahr entschloss sich die Gemeinde dann, das ehemalige Cafe 'Du und Ich' als zukünftiges Jugendhaus zu verwenden. Direkt an der Landesstraße, wieder nur für wenige Stunden in der Woche offen, die betroffenen Anrainer wurden eingebunden? Versprochen - Was? Gehalten - Was? Wir werden sehen, ob dieses Projekt diesmal besser läuft.

    Rückhaltebecken: was soll man hier schon großartig versprechen? Aufgrund der Tatsache, dass Lieboch von 'Wasser umgeben' ist, versteht es sich von selbst, für die Sicherheit der Einwohner zu sorgen - oder? Braucht man nichts versprechen oder halten.
    Zudem sind hier 'nur' die Projekte Siedlungsstraße sowie Jägerweg errichtet worden, das viel größere Projekt zwischen Lusen- und Liebochbach für knapp 6 Millionen Euro oberhalb des bisherigen Sportplatzes, konnte 2014 nach knapp 50 Jahren Diskussion, Falsch- und Fehlinformationen seitens des amtierenden Bürgermeisters soweit abgeschlossen werden, dass lt. Aussage des Verantwortlichen der Landesregierung der Baubeginn spätestens 2015 sein sollte.

    Stocksporthalle: nette Anlage, leider nur für Mitglieder, Öffentlichkeit nicht zugelassen.

    Betreutes Wohnen: sehr gute Idee, gute Umsetzung.

    Kinderspielplätze: naja, Plätze sucht man vergeblich, mit viel Mühe und Not wurde in 5 Jahren ein (1) Spielplatz mit viel Plastik errichtet. Welcher zudem im Winter geschlossen ist - Kinder haben im Winter nicht zu spielen ..

    Kreisverkehr: schön, dass dieser mal kommt, auch wenn er für viele Staus sorgen wird. Ein Projekt aus dem Jahr 2008, präsentiert vom damaligen Bürgermeister Pignitter. Umgesetzt ist er allerdings noch lange nicht.

    Musikschule: auch ein Projekt vom Vorgänger. Gut, dass es sie gibt.
    Weniger gut an der Sache ist, dass sie zwar in Sichtweite zur Volkschule liegt (knapp 120 Meter), dazwischen aber die viel befahrene Landesstraße liegt.
    Welche so gefährlich ist, dass sogar die Volksschuldirektorin kurz nach Eröffnung der Musikschule vom Besuch derselben abgeraten hat, um die Sicherheit der Kinder nicht zu gefährden!

    Platzgestaltung: welcher Platz ist damit gemeint? Kann sich wahrscheinlich nur um den Platz vor der Musikschule handeln: "Marktplatz" genannt.
    Verkommt hochgradig zu einem Autoabstellplatz. Veranstaltungen darauf werden pro Jahr maximal 3-4 abgehalten. Mit dem Geld hätte man sicher Besseres anfangen können.

    Sport- u. Freizeitpark: hatten wir schon mal 2012, als Aichbauer anlässlich des Gemeindetages sein Prestigeobjekt 'Waldstadion' Richtung Unterpremstätten präsentierte.
    Volumen im Endausbau knapp 16 Millionen Euro. Versank spurlos in der Versenkung.
    Der neue Anlauf, genannt 'Sport- und Freizeitpark' soll besser werden. Weiß zwar niemand von der Bevölkerung, was alles damit gemeint und darin enthalten ist, noch wo dieser 'Park' entstehen soll, aber es wird schon mal fleißig dafür geworben, dass etwas eingehalten wurde, was nicht mal versprochen wurde ..

    Straßensanierung: interessant, denn uns sind bis auf ein paar Meter Sanierung, und diese zumeist Neben- und Wohnstraßen betreffend, keine weiteren Sanierungen bekannt. Im Gegenteil, der aktuelle Straßenzustand in Lieboch ist tw. unter jeder Kritik. Siehe dazu auch diesen Artikel hier. Aber was kann man sich auch schon erwarten für 8.000,- Euro Budget dafür (2014) bzw. 13.000,- Euro (2015).

    Veranstaltungshalle: jetzt tut die SPÖ gerade so, als ob diese Turnhalle auf ihrem Mist gewachsen wäre. Dabei wurden nur minimale Umbauten durchgeführt - diese haben sie uns nicht mal versprochen.

    Vereinsräumlichkeiten: es liegt doch wohl in der Verantwortung einer Gemeinde, für seine Vereine geeignete Lokalitäten zur Verfügung zu stellen! Was hier versprochen wurde, entzieht sich unser Kenntnis.

    Volksschule: gilt im Prinzip dasselbe wie bei Veranstaltungshalle & Vereinsräumlichkeiten: einerseits die Verantwortung der Schule gegenüber, andererseits handelte es sich hier 'nur' um dringend notwendige Umbaumaßnahmen, welche längst überfällig waren. Hier zu behaupten, man hätte etwas verprochen, ist Vermessenheit.

    Sanierung Gelände Einödstraße: als Straßenerhalter ist es die Pflicht der Gemeinde, für die Sicherheit zu sorgen. Da diese Absperrungen 2014 dermaßen desolat waren, dass hier schon beinahe 'Gefahr im Verzug' war, mussten diese Arbeiten durchgeführt werden. Braucht man nichts versprechen ..

    LED-Beleuchtung: mehr Licht, weniger Stromverbauch. Dadurch mehr Sicherheit, weniger Ausgaben für die Gemeinde. Dass das hier mehr eine wirtschaftliche Entscheidung war, liegt dadurch auf der Hand. Ein Versprechen, das wem gegeben wurde?

    Wir hätten aber noch weitere Vorschläge, welche als 'Versprechen' gelten würden und umgesetzt werden sollen:

    Transparenz:

    • lückenlose Veröffentlichung der Haushalts- und Budgetzahlen, anstatt Beschönigungen und Verschleierungen bezüglich des finanziellen Status der Gemeinde
    • Offenlegung der Gehälter der Gemeindespitze (Bürgermeister & Vizebürgermeister)

    Miteinander:

    • anstatt ein Gegeneinander, ein gelebtes MITEINANDER im Gemeinderat. Auch wenn man eine absolute Mehrheit hat, geht es doch letztendlich um die Gemeinde und nicht um persönliche Interessen
    • öffentliche Anhörung von Gemeindeeinwohnern bei Gemeinderatssitzungen (Bürgerwünsche) - Einführung einer 'Bürgerstunde', bei welcher Interessierte ihr Anliegen persönlich vortragen können

    Und überhaupt: wenn schon etwas versprochen wird, würde die Bevölkerung gerne davon erfahren.
    Bevor man dann behauptet, man hätte es umgesetzt.

Kontakt

Sie möchten mithelfen oder haben Fragen?

Hier geht es zur Kontaktaufnahme

Newsletter

Wilie-Hotline

Sie möchten schnell mit uns in Kontakt treten?

Wir sind für Sie da:
+43 664 577 1 888