Bis zur Gemeinderatswahl 2020 sind es noch
 

helmreich

  • Anässlich der Gemeindeversammlung am 29. November 2018, haben wir - nach etlichen Gesprächen mit vielen Einwohnern Liebochs - nachstehende Fragen an den Gemeinderat bzw. den Bürgermeister Helmreich.

    Dies deshalb, da die Ausschreibung dazu nur diese 4 Punkte enthält:

    1. Begrüßung
    2. Ehrungen
    3. Bericht des Bürgermeisters zu umgesetzten und geplanten Projekten
    4. Status örtliche Raumplaung

    Dürfte da irgendwie untergegagen sein, das der 1. Punkt des §177 des Stmk. Volksrechtegesetzes heisst:

    (1) Gemeindeversammlungen dienen der Information und Kommunikation zwischen Gemeindeverwaltung und Gemeindebürgern.

    Naja, kann ja mal passieren dass man etwas übersieht bei der Menge an Arbeit .. aber unter Kommunikation verstehen wir etwas anders als nur Voträge zu halten ..

  • Zu allererst möchten wir uns herzlichst bei der Marktgemeinde Lieboch und hier im Speziellen bem Bürgerneister Herrn Helmreich bedanken.
    Und dann natürlich bei den umtriebigen GKB (Graz-Köflach-Bahn).

    Warum das denn jetzt?

    Für die Störung der Nacht- und Sonntagsruhezeiten.

    Seit nunmehr mehreren Tagen veranstaltet die GKB im Bereich Bahnhof Lieboch umfangreiche Gleisarbeiten. Nun generell ist eine Verbesserung zu begrüßen. Und es ist ihr gutes Recht Arbeiten an der eigenen Infrastruktur durchzuführen.

    Aber, und damit sind wir wir beim Thema: müssen diese Arbeiten auch in der Nacht und am Sonn- sowie Feiertag durchgeführt werden?

    Gerade Pfingsten wo sich christliche Wichtigtuer hervortun und darauf pochen doch diese Feiertage einzuhalten. Fragt sich nur, wo denn die verantwortlichen Leute von der Landesführung, Bezirkshauptmannschaft sowie Gemeinde waren, als diese Arbeiten genehmigt wurden?

    Denn lt. polizeilicher Auskunft (Wache Seiersberg da Samstag Nacht um 22:30 die Wache Lieboch nicht besetzt war) muss es dafür eine Verordnung geben.

    Und die wird es ja hoffentlich geben sehr geehrte GKB?

    Oder nicht?

  • Mir bzw. uns sind die Kinder und Jugendlichen egal ..

    So könnte man die Stellungnahme von Bürgermeister Helmreich auf eine Bitte von WILIE zusammenfassen.

    Worum ging es?

    Bei der Ende Sommer 2019 stattgefundenen, von WILIE organisierten Veranstaltung bezüglich der Baupläne von GKB (Graz-Köflach-Bahn) und Gemeinde anlässlich der Neuerrichtung der Eisenbahnunterführung Flurgasse (die bisherige Überführung war extrem gefährlich und hätte zukünftig zudem lt. Gemeinde höhere Kosten als eine Unterführung verursacht), wurde erstmals bekanntgegeben welches Ausmaß diese Bauarbeiten haben werden.

    Und inwieweit Anrainer und Bewohner der umliegenden Straßen davon betroffen sind.

    Dabei stellte sich auch für alle Anwesenden zum ersten Mal heraus, dass an eine mehrmonatige Bauphase gedacht war. Davon für mehrere Wochen der Zugang zum Ort für alle Bewohner (ca. 200) südlich dieser Baustelle zum Ort vollkommen abgesperrt.

    So musste man für die Dauer der Baustelle anstatt der bisherigen 50 Meter (in Worten: fünfzig Meter) einen Umweg von mindestens 900 Meter in Kauf nehmen (zu Fuß oder Rad über Einödstraße) oder 2 Kilometer (KFZ über neuen ParknRide-Parkplatz bei Bahnhof).

    Das Problem dabei: Volksschulkinder welche die Volksschule Lieboch besuchen, Jugendliche welche zum Bus und zur Bahn müssen, ältere Personen entweder gebrechlich oder ohne Fahrzeug.
    Diese hätten durch die extrem enge Einödstraße gehen müssen - das gerade zu einer Zeit in welcher diese Straße aus Ausweichstrecke Nummer 1 benutzt wurde.

    In einer ersten Reaktion des Herrn Helmreich darauf angesprochen meinte er, dass sich die Eltern dieser Kinder selbst darum kümmern müssen.
    Und für die Erwachsenen würde sich schon aus bzw. mit der Nachbarschaft eine Lösung finden.
    Zudem würde diese "Vollsperre" sowieso nur 2,3 Wochen betragen.

    Nach diesem Treffen hatte ich die Gelegenheit mit beinahe allen Eltern über diese Situation und Antwort des Bürgermeisters zu reden. Dabei stellte sich jedoch heraus, dass für die große Anzahl an Kindern und Jugendlichen (ca. 15) mit den verschiedenen Zeiten (Schulbeginn, -ende) so leicht keine Lösung in Sicht war.

    Ein vereinbartes Treffen mit dem Bürgermeister in dessen Büro im Gemeindeamt wurde jedoch kurzfrsitig abgesagt.

    So musste ich mir also etwas anderes einfallen lassen.

    Und die Lösung nahte dann relativ schnell: in Form der anstehenden Gemeinderatssitzung am 10.9.2019. Davor versuchte ich Herrn Helmreich nochmal persönlich zu einer passablen Lösung zu  "animieren", seine Reaktion jedoch war wie schon vorher.

    Die Kinder und Jugendlichen sind nicht sein Problem, weder er noch die Gemeinde würden sich in der Folge darum kümmern. Es sei die Verantwortung der Eltern hier eine Lösung zu finden - sollen die sich selber darum kümmern.

    Da ich schon mit so einer Reaktion gerechnet hatte, besprach ich mich im Vorfeld mit SPÖ-Gemeinderat Eibel. Im Falle einer neuerlichen negativen Antwort soll er es als Gemeinderatsmitglied in der Gemeinderatssitzung probieren.

    Was er auch machte, siehe:

    Der Erfolg dieser Anfrage war, dass die Gemeinde Lieboch es auf ihre Kosten übernahm, die Kinder und Jugendlichen sicher mit dem GUSTaxi zu und von Schule, Bus und Bahn zu bringen bzw. zu holen.

    Übrigens: die Dauer von 2,3 Wochen wurde deutlich überschritten! Letztendlich waren es fast 2 Monate.

    Angeschts dieser Entwicklung müssen wir uns fragen: ist das eines Bürgermeisters würdig?
    War es notwendig die Sicherheit der Kinder und Jugendlichen auf's Spiel zu setzen?
    Kommt mir mehr wie ein Kindergarten vor.

    Schade, denn damit hat Herr Helmreich jede Glaubwürdigkeit verloren von wegen "Herz und so .. ".

    Es ist daher umso wichtiger dass WILIE in den Gemeinderat kommt - wir setzen uns voll ein.

  • Beinahe tagtäglich werde ich von Spaziergängern gefragt, wo denn jetzt dieser neue, tolle Sportplatz sei.

    Das umso mehr, als dass jetzt - sicher rein zufällig so kurz vor den Gemeinderatswahlen 2020 - bei der Absperrung zur neuen Brücke in der Einödstraße, der jetzige Bürgermeister Helmreich gekonnt herunterlächelt und diesen neuen Sportplatz zum ersten Mal etwas näher erklärt.

    Tja, nur werden die wenigsten mit der Positionierung auf diesem Wahlplakat etwas anfangen!

    Daher hier ein paar Bilder welche die Lage etwas besser erklären sollen.

    • komplett
    • lage
    • mixed
    • natur
    • overlay
  • Eine lange Geschichte .. mit viel Vergangenheit.

    Lieboch besitzt seit vielen jahren einen Sportplatz, oder besser gesagt Fussballplatz. Jedoch ist der Spielbetrieb seit vielen Jahren aufgrund einer höchstrichterlichen Eintscheidung auf maximal 13 Spieltage pro Jahr begrenzt.

    Vorausgegangen sind dieser Entscheidung vor vielen Jahren etliche Fehlentscheidungen der damaligen SPÖ-Gemeindeführung unter Herrn Pignitter sowie andere unschöne Begebenheiten, welche einen Anrainer zu gerichtlichen Schritten zwang, welche dann zur Eingangs erwähnten Entscheidung führten.

    Natürlich kann mit einer so geringen Anzahl an Spieltagen kein vollwertiger Betrieb aufrecht erhalten werden, daher versuchten die jeweiligen Gemeindeführungen in den letzten Jahren immer wieder Lösungen zu finden.

    • aichbauers_waldstadion

    So hatte der vorige SPÖ-Bürgermeister Aichbauer mit seinem "Waldstadion" eine Vision. Ein obskures und hirnrissiges Prestigeprojekt um etliche Milliionen Euro, jenseits von Gut und Böse.

    Jetzt probiert es der aktuelle ÖVP-Bürgermeister Helmreich wieder. Was zunächst eigentlich recht vernünftig klang, erwies sich jedoch bei näherem Hinsehen wieder nur als "halbwegs" überlegtes Projekt.

    Zur guten Hälfte dieses Projekts zählen:

    1. Fernab jedes bewohnten Gebiets (jenseits der Autobahn im Süden von Lieboch, knapp 700 Meter vom Ortszentrum entfernt)
    2. nicht nur Fussballplatz (2x), sondern auch Freizeitgelände
    3. Tennisplätze
    4. Skaterpark
    5. Hundeplatz
    6. Erholung
    7. leichte Erreichbarkeit zu Fuß, per Rad und mit KFZ

    Zur schlechten Hälfte dieses Projekts zählen:

    1. geschätze Baukosten 5,6 Millionen Euro
    2. bisher nicht näher genannte Grundablösesummen
    3. bisher nicht genannte Planungskosten
    4. bisher nicht genannte Unterhaltskosten
    5. nur Fussball

    Dazu kommt, dass mit dem geplanten Erlös aus dem Verkauf des bisherigen Sportplatzes  - erwartet werden ca. 4 Millionen Euro - keine Finanzierung des neuen Sportplatzes bzw. Freizeitgeländes fix gegeben ist (diese Summe wird irgendwo im Gemeindebudget verschwinden).

    In Summe schätzen wir bis der Sportplatz und das Freizeitgelände fertig gestellt sein wird, Gesamtkosten in der Höhe von ca. 8 Millionen (8,000.000) Euro.

  • Bezüglich Transparenz und Informationen gegenüber den Einwohnern Liebochs, gelang es dem aktuellen Bürgermeister Helmreich die volle Punktezahl zu erreichen - in negativem Sinn!

    So war er zum Beispiel nicht in der Lage die betroffenen Anrainer der Flurgasse und Einödstraße von den schwerwiegenden Baumassnahmen 2019 und 2020 (Sanierung und Umbau Packerstraße, Neuerrichtung Kreisverkehr Bahnhofstraße, Neuerrichtung Eisenbahnunterführung Flurgasse) geordnet und rechtzeitig zu verständigen.

    Im Gegenteil, WILIE musste auf eigene Kosten im September eine Veranstaltung organisieren, bei welcher die Verantwortlichen der GKB (Graz-Köflach-Bahn) den Bewohnern und Anrainern zum ersten Mal die umfangreichen Baumassnahmen darlegen konnten.

    Bei dieser Gelegenheit konnten alle Betroffenen erfahren was auf sie die kommenden Monate zukommen würde. Und sie konnten ihre Wünsche der GKB gegenüber darlegen, so z.B. die Wichtigkeit eines sicheren Gehweges an der neu zu errichtenden Straße sowie durch den neuen Tunnel.

    Sehr erfreulich, dass bei dieser Gelegenheit auch fast der gesamte Gemeinderat inklusive Bürgermeister Helmreich anwesend war. So konnten auch diese aus erster Hand von den Baumassnahmen in Kenntnis gesetzt werden.

    Extrem unerfreulich hingegen die haltlosen Versprechen des Bürgermeisters Helmreich.

    Nämlich, dass die Hauptbauphase "nur" 2-3 Wochen dauern würde.

    Letztendlich dauerte es fast 2.5 Monate bis man diesen Teil der Baustelle wieder passieren konnte. Das war jedoch insofern wichtig, da für die schulpflichtigen Kinder und Jugendlichen gewährleistet sein musste, dass sie sicher zur und von der Schule (z.B. Volksschule) kommen würden. Für diesen Zeitraum konnte mit einem Trick eine Lösung erzielt werden.

    Ebenso unerfreulich auch das bis heute nicht eingelöste Versprechen des Bürgermeisters den schon fertig gestellten, nördlichen Teil der Flurgasse (zwischen Packerstraße und Eisenbahnunterführung Alt) Fussgängertauglich zu machen.

    Denn im Zuge der o.a. Besprechung wurde zugesichert, diesen Bereich so auszubauen, dass Fussgänger sicher entlang der Straße gehen können. Doch trotz rechtzeitiger Informationen und Bitten der Anwohner wurde dann letztendlich gerade der sensibelste Bereich - die Kurve kurz vor der Packerstraße - so gebaut, dass ein Gehen dort wieder nur mit äußerster Vorsicht möglich ist!

    Und auch in der Flurgasse selber hätte man mit relativ geringen Mitteln eine bessere - und vor allem sichere - Lösung finden können.

    Die fehlende Informationspolitik des Herrn Helmreich betrifft aber auch weitere Bereiche.

    So zum Beispiel wurde die Flurgasse wieder überraschend am 10. Februar 2020 für den Verkehr gesperrt. Die dazu gehörende Information (ein Flugblatt) kam dann 2 Tage später mit der Post.

    Selbiges trifft weiters auf die Feldstraße mit den dort aktuellen Baumassnahmen zu.

    Oder dass die Flurgasse bzw. die Bauarbeiten an der Eisenbahnunterführung mit einer Asphaltierung im Februar 2020 abgeschlossen sein würden. Doch dazu gibt es seitens der Gemeinde eine Verordnung dass dieser Bereich vom 10. Februar 2020 bis 10. März 2020 gesperrt sei.

    Und lt. Auskunft der Baufirma war nie daran gedacht und es nie geplant im Februar zu asphaltieren (wetterbedingt) - also was soll das Herr Helmreich?

    Oder dass die fehlende Markierung der Packerstraße noch im Dezember 2019 erfolgen würde - übrigens bis heute (Februar 2020 noch nicht geschehen).

    Was ist das was den Herrn Helmreich dazu veranlasst solche Aussagen zu machen bzw. Unwahrheiten zu verbreiten?
    Es kann doch nicht so schwer sein sich vor Bekanntgabe zu informieren - oder?
    Und es kann doch nicht so schwer sein Informationen rechtzeitig zu veröffentlichen - oder?

    Oder fällt ihm ein Zacken aus der Krone wenn er sagt, dass er es nicht wisse .. dann besser gleich nichts sagen.

Kontakt

Sie möchten mithelfen oder haben Fragen?

Hier geht es zur Kontaktaufnahme

Newsletter

Wilie-Hotline

Sie möchten schnell mit uns in Kontakt treten?

Wir sind für Sie da:
+43 664 577 1 888