Bis zur Gemeinderatswahl 2020 sind es noch
 

gemeinde

  • Anässlich der Gemeindeversammlung am 29. November 2018, haben wir - nach etlichen Gesprächen mit vielen Einwohnern Liebochs - nachstehende Fragen an den Gemeinderat bzw. den Bürgermeister Helmreich.

    Dies deshalb, da die Ausschreibung dazu nur diese 4 Punkte enthält:

    1. Begrüßung
    2. Ehrungen
    3. Bericht des Bürgermeisters zu umgesetzten und geplanten Projekten
    4. Status örtliche Raumplaung

    Dürfte da irgendwie untergegagen sein, das der 1. Punkt des §177 des Stmk. Volksrechtegesetzes heisst:

    (1) Gemeindeversammlungen dienen der Information und Kommunikation zwischen Gemeindeverwaltung und Gemeindebürgern.

    Naja, kann ja mal passieren dass man etwas übersieht bei der Menge an Arbeit .. aber unter Kommunikation verstehen wir etwas anders als nur Voträge zu halten ..

  • Wieoft kommt es vor, dass zum Beispiel Lieferdienste den Empfänger nicht finden können, weil das Haus schlecht beschildert ist? Weil das Haus entweder kein Hausnummernschild anzeigt, oder oftmals phantasievoll gestaltete, jedoch schwer lesbare Nummern.

    Nicht nur dass damit die Umwelt belastet wird (durch vermehrtes Herumfahren mit dem KFZ), diese Zeit summiert sich im Laufe des Tages für den Lieferanten und verlängert dadurch auch dessen Arbeitszeit.

    Oder dass Besucher nach Hausnummern suchen und dann einfach bei einem Nachbarn anläuten um danach zu fragen.

    Noch schlimmer - und lebensgefährlich - wird es, wenn Notdienste (z.B. Arzt, Rettung, Feuerwehr) die gewünschte Hausnummer nicht binnen kürzester Zeit finden können!

    Die Gemeinde Lieboch hat daher auf unsere Anregung hin, in den letzten 2 Jahren mehrmals die Liebocher Hausbesitzer (siehe damalige Rundschreiben) aufgefordert, der gesetzlichen Verpflichtung nachzukommen, und die genehmigten, grün/weißen Hausnummernschilder anzubringen.

    Verbunden damit war eine Unterstützungsaktion der Gemeinde (Übernahme von 50% der Kosten). Jedoch haben nicht viele davon Gebrauch gemacht - wie man nach wie vor sehen kann.

    Auszug aus der geltenden Steirischen Bauverordnung:

    § 7

    Orientierungsbezeichnungen und Straßenbeleuchtung

    (1) Sofern kein öffentlicher Grund zur Verfügung steht, hat der Eigentümer ohne Anspruch auf Entschädigung zu dulden, daß an geeigneten Stellen auf seinem Bauplatz oder an seinen baulichen Anlagen Tafeln zur Orts- und Straßenbezeichnung oder zur Bezeichnung der Lage von Versorgungsleitungen und die öffentliche Straßenbeleuchtung angebracht oder aufgestellt werden. Der Eigentümer ist mindestens sechs Wochen vor der Inanspruchnahme seines Bauplatzes oder seiner baulichen Anlage nachweislich zu verständigen.

    (2) Der Eigentümer hat die vorübergehend notwendige Entfernung von Tafeln oder Bestandteilen der Straßenbeleuchtung der Gemeinde oder dem zuständigen Versorgungsbetrieb mindestens zwei Wochen vorher anzuzeigen.

    (3) Der Eigentümer eines Gebäudes ist verpflichtet, auf eigene Kosten eine von der Gemeinde bestimmte Orientierungsnummer an der von ihr bezeichneten Stelle anzubringen und zu erhalten. Liegt ein Gebäude an mehreren Verkehrsflächen, so kann für jede Verkehrsfläche eine Orientierungsnummer vorgeschrieben werden. Die Nummerntafel hat auch die Bezeichnung der Verkehrsfläche zu enthalten.

    (4) Die Gemeinde kann durch Verordnung eine einheitliche Ausführungsart der Nummerntafel hinsichtlich Material, Größe, Farbe und Beschriftung vorschreiben.

    (5) Enthält ein Gebäude mehr als eine Wohn- oder Betriebseinheit, so sind die Wohneinheiten und die Betriebseinheiten vom Gebäudeeigentümer fortlaufend, beginnend mit dem Erdgeschoß, in arabischen Ziffern zu nummerieren und in gut lesbarer Weise zu bezeichnen.

    Wir fordern hier eine umgehende Umsetzung der Hausnummernbeschilderung aller Häuser in Lieboch.

  • Mir bzw. uns sind die Kinder und Jugendlichen egal ..

    So könnte man die Stellungnahme von Bürgermeister Helmreich auf eine Bitte von WILIE zusammenfassen.

    Worum ging es?

    Bei der Ende Sommer 2019 stattgefundenen, von WILIE organisierten Veranstaltung bezüglich der Baupläne von GKB (Graz-Köflach-Bahn) und Gemeinde anlässlich der Neuerrichtung der Eisenbahnunterführung Flurgasse (die bisherige Überführung war extrem gefährlich und hätte zukünftig zudem lt. Gemeinde höhere Kosten als eine Unterführung verursacht), wurde erstmals bekanntgegeben welches Ausmaß diese Bauarbeiten haben werden.

    Und inwieweit Anrainer und Bewohner der umliegenden Straßen davon betroffen sind.

    Dabei stellte sich auch für alle Anwesenden zum ersten Mal heraus, dass an eine mehrmonatige Bauphase gedacht war. Davon für mehrere Wochen der Zugang zum Ort für alle Bewohner (ca. 200) südlich dieser Baustelle zum Ort vollkommen abgesperrt.

    So musste man für die Dauer der Baustelle anstatt der bisherigen 50 Meter (in Worten: fünfzig Meter) einen Umweg von mindestens 900 Meter in Kauf nehmen (zu Fuß oder Rad über Einödstraße) oder 2 Kilometer (KFZ über neuen ParknRide-Parkplatz bei Bahnhof).

    Das Problem dabei: Volksschulkinder welche die Volksschule Lieboch besuchen, Jugendliche welche zum Bus und zur Bahn müssen, ältere Personen entweder gebrechlich oder ohne Fahrzeug.
    Diese hätten durch die extrem enge Einödstraße gehen müssen - das gerade zu einer Zeit in welcher diese Straße aus Ausweichstrecke Nummer 1 benutzt wurde.

    In einer ersten Reaktion des Herrn Helmreich darauf angesprochen meinte er, dass sich die Eltern dieser Kinder selbst darum kümmern müssen.
    Und für die Erwachsenen würde sich schon aus bzw. mit der Nachbarschaft eine Lösung finden.
    Zudem würde diese "Vollsperre" sowieso nur 2,3 Wochen betragen.

    Nach diesem Treffen hatte ich die Gelegenheit mit beinahe allen Eltern über diese Situation und Antwort des Bürgermeisters zu reden. Dabei stellte sich jedoch heraus, dass für die große Anzahl an Kindern und Jugendlichen (ca. 15) mit den verschiedenen Zeiten (Schulbeginn, -ende) so leicht keine Lösung in Sicht war.

    Ein vereinbartes Treffen mit dem Bürgermeister in dessen Büro im Gemeindeamt wurde jedoch kurzfrsitig abgesagt.

    So musste ich mir also etwas anderes einfallen lassen.

    Und die Lösung nahte dann relativ schnell: in Form der anstehenden Gemeinderatssitzung am 10.9.2019. Davor versuchte ich Herrn Helmreich nochmal persönlich zu einer passablen Lösung zu  "animieren", seine Reaktion jedoch war wie schon vorher.

    Die Kinder und Jugendlichen sind nicht sein Problem, weder er noch die Gemeinde würden sich in der Folge darum kümmern. Es sei die Verantwortung der Eltern hier eine Lösung zu finden - sollen die sich selber darum kümmern.

    Da ich schon mit so einer Reaktion gerechnet hatte, besprach ich mich im Vorfeld mit SPÖ-Gemeinderat Eibel. Im Falle einer neuerlichen negativen Antwort soll er es als Gemeinderatsmitglied in der Gemeinderatssitzung probieren.

    Was er auch machte, siehe:

    Der Erfolg dieser Anfrage war, dass die Gemeinde Lieboch es auf ihre Kosten übernahm, die Kinder und Jugendlichen sicher mit dem GUSTaxi zu und von Schule, Bus und Bahn zu bringen bzw. zu holen.

    Übrigens: die Dauer von 2,3 Wochen wurde deutlich überschritten! Letztendlich waren es fast 2 Monate.

    Angeschts dieser Entwicklung müssen wir uns fragen: ist das eines Bürgermeisters würdig?
    War es notwendig die Sicherheit der Kinder und Jugendlichen auf's Spiel zu setzen?
    Kommt mir mehr wie ein Kindergarten vor.

    Schade, denn damit hat Herr Helmreich jede Glaubwürdigkeit verloren von wegen "Herz und so .. ".

    Es ist daher umso wichtiger dass WILIE in den Gemeinderat kommt - wir setzen uns voll ein.

  • Vielen ein großes Rätsel ist die Mandatsverteilung - wieviele Gemeinderatssitze bekommen die einzelnen Wahlwerber (Parteien, Listen, usw.).

    Nun, im Prinzip ist das aber keine Hexerei - es wird nach Ende des Wahldurchgangs einfach das "d'Hondt'sche Verfahren" angewendet. Dieses ist in den jeweiligen Gemeindewahlordnungen gesetzlich festgelegt -  siehe §78 Steiermärkische Gemeindewahlordnung.

    Was ist nun dieses "d'Hondt'sche Verfahren"?

    Eine einfache, und doch komplexe mathematische Formel welche auf den Professor der Rechtswissenschaften der Universität Gent Victor d'Hondt (1841 - 1901) zurückgeht.

    Das aktuelle Verfahren und die Berechnung basieren auf einer Entwicklung von Dr. Karl Staudinger und Hermann Fritz, und muss in allen Fällen angewendet werden in denen das d'Hondt'sche Höchstzahlenverfahren vorgeschrieben ist. So auch in der Steiermark.

    Der wichtigste Begriff in diesem Zusammenhang ist die sogenannte "Wahlzahl", also jene Zahl welche erforderlich ist um ein Mandat zu erreichen.

    Dann die abgegebenen gültigen Gesamtstimmen, sowie die jeweils erreichten Stimmen je Wahlwerber.

    Der Rest ist im Prinzip einfache Mathematik, es wird solange dividiert bis alle abgegeben Stimmen abgearbeitet, und unter Bezugnahme auf die Wahlzahl diese Stimmen auf die Wahlwerbenden aufgeteilt sind.

    Das Ergebnis dieser Rechnerei sind dann die Mandate je Wahlwerber.

    Wer möchte, kann sich das Ganze selber ansehen und ausprobieren, hier geht es zum d'Hondtschen Rechner sowie Hintergrundinformationendazu.

    Tipp: waren es 2015 noch 21, sind es 2020 25 Gemeinderatssitze welche zu vergeben sind (aufgrund der in Lieboch zum Stichtag 6. Jänner 2020 gemeldeten Hauptwohnsitze welche diesmal über 5.000 betragen).

  • Hieronymus Carl Friedrich Freiherr von Münchhausenwar ein deutscher Adliger aus dem Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg. Ihm werden die Geschichten vom Baron Münchhausen zugeschrieben.

    Der unter der Bezeichnung „Lügenbaron“ berühmt gewordene Geschichtenerzähler gehörte zur sogenannten schwarzen Linie des Adelsgeschlechts der Münchhausen.

    Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom (engl. MSBP Munchausen Syndrome by Proxy, Munchausen by Proxy Syndrome oder FDP Factitious Disorder by Proxy), benannt nach Hieronymus Carl Friedrich von Münchhausen, ist das Erfinden, Übersteigern oder tatsächliche Verursachen von Krankheiten oder deren Symptomen bei Dritten, meist Kindern, um anschließend die medizinische Behandlung zu verlangen.

    (Quelle: Wikipedia)

    Was hat mehr Gewicht und richtet mehr Schaden an: sich wie der Lügenbaron zu verhalten und 'nur' Geschichten zu erzählen, oder an MSBP erkrankt zu sein und durch die Auswirkungen dieser Krankheit ernsthaften Schaden anzurichten?

    Beim jetzigen Bürgermeister Aichbauer fällt die Beurteilung schwer. 'Marketingmäßig' verkauft er sich glänzend.

    'Schein statt Sein' ist die Devise.

    So versteht er es bestens, aus Nichts eine positive Erfolgsmeldung zu fabrizieren, und diese in die Liste der Versprechen nahtlos einzufügen.

    Jemand, der die Fakten nicht kennt, wird diese Nachrichten als bare Münze nehmen, hat der Betrachter doch keinen Grund zu zweifeln. Diejenigen jedoch, die Aichbauer näher kennen und auch öfters mit ihm zu tun haben, wissen, dass zu oft nur heiße Luft dahinter steckt.

    So auch im neuesten Fall.

  • Seit Jahren wird immer wieder versichert, dass man auf die Sicherheit der Fussgänger und Radfahrer achtet. In letzter Zeit - na klar, ist ja Wahlkampf - noch mehr.

    Doch wie sieht das in Wirklichkeit aus?

    Nehmen wir nur als Beispiel 3 Straßen bzw. Straßenteilstücke.

    1. Bahnweg (Name lt. Gemeinderatssitzung vom 29.10.2019)

    Im Zuge der Errichtung des neuen ParknRide-Parkplatzes südlich des Bahnhofs Lieboch, wurde eine vollkommen neue Straße errichtet. Diese soll auch zusätzlich zukünftig den Autoverkehr von den beiden Nebenstraßen Einödstraße und Flurgasse verringern bzw. verhindern. Breit genug ausgebaut wurde sie, manche der Autofahrer rasen jezt schon mit weit mehr als den dort erlaubten 30 km/h.

    • bahnweg

    Doch auf Fussgänger und Radfahrer wurde total "vergessen" (bleiben wir mal höflich).

    Die Fussgänger haben - kommend vom Bahnhof Richtung Einödstraße - die ersten 40/50 Meter noch einen abgetrennten Streifen auf welchem sie sicher gehen können. Danach aber kann nur die Fahrbahn verwendet werden, was bei eintretender Dunkelheit zu einem extrem gefährlichen Gang wird!

    Treffen sich dann dazu noch Radfahrer und Autos, wird das Ganze lebensgefährlich.
    Nimmt man dann noch schlechtes Wetter dazu (z.B. Regen und/oder Schneefall), sollten Fussgänger diese Straße tunlichst meiden!

    2. Flurgasse (Packerstraße bis zur Eisenbahnunterführung)

    Hier wurde expliziert von Bürgermeister Helmreich im September 2019 die Zusage gemacht, dass speziell dieser Teil für Fussgänger sicher gemacht werden wird. In Diskussion waren damals

    • Fahrbahntrenner
    • "verschränkte" Fahrbahnteile
    • Blumentröge bzw. -inseln
    • eigener Gehweg
    • Fahrbahn mit sichtbarem Streifen getrennt

    Besonders wichtig ist dieser Bereich auch deswegen, da hier tagtäglich bis zu 15  Kinder und Jugendliche zu und von Volkschule, Bus und Bahnhof gehen müssen. Zudem hat dieses Teilstück auch für den allgemeinen Verkehr offen zu bleiben, da nach der Unterführung eine Tagesmutter erreichbar sein muss.

    Erschwerend kommt dazu, dass am Beginn der Flurgasse die Lebenshilfe Lieboch ihren Sitz hat. Und die dort betreuten Personen exakt dieses Teilstück als einen Teil ihres täglichen Spazierganges verwenden.

    3. Flurgasse Ausfahrt Packerstraße

    Seit vielen Jahren bemühen wir uns gemeinsam mit unzähligen Anwohnern, diese Ausfahrt sicherer zu machen. Um Zuge des Neuausbaus bzw. Sanierung der Flurgasse und der Packerstraße in diesem Bereich, wurde seitens der Gemeindeführung versichert, dass diese Gefahrenstelle entschärft werden soll.

    Als Vorschläge wurden von der Gemeinde gemacht:

    • Spiegel gegenüber der Ausfahrt (wurde von Strassenverwaltung schon 1x abgelehnt)
    • Ampelregelung (1x Radfahrer, dann Autofahrer, dann beide oder so ähnlich ..)
    • Stoppschild (Radfahrer auf Packerstraße, KFZ in Flurgasse)
    • Haltelinien (wo auch immer)

    Wir fordern hier raschest die Umsetzung der versprochenen Massnahmen zur Sicherheit der Fussgänger und Radfahrer sowie Errichtung geeigneter Geh- und Radwege

  • Bezüglich Transparenz und Informationen gegenüber den Einwohnern Liebochs, gelang es dem aktuellen Bürgermeister Helmreich die volle Punktezahl zu erreichen - in negativem Sinn!

    So war er zum Beispiel nicht in der Lage die betroffenen Anrainer der Flurgasse und Einödstraße von den schwerwiegenden Baumassnahmen 2019 und 2020 (Sanierung und Umbau Packerstraße, Neuerrichtung Kreisverkehr Bahnhofstraße, Neuerrichtung Eisenbahnunterführung Flurgasse) geordnet und rechtzeitig zu verständigen.

    Im Gegenteil, WILIE musste auf eigene Kosten im September eine Veranstaltung organisieren, bei welcher die Verantwortlichen der GKB (Graz-Köflach-Bahn) den Bewohnern und Anrainern zum ersten Mal die umfangreichen Baumassnahmen darlegen konnten.

    Bei dieser Gelegenheit konnten alle Betroffenen erfahren was auf sie die kommenden Monate zukommen würde. Und sie konnten ihre Wünsche der GKB gegenüber darlegen, so z.B. die Wichtigkeit eines sicheren Gehweges an der neu zu errichtenden Straße sowie durch den neuen Tunnel.

    Sehr erfreulich, dass bei dieser Gelegenheit auch fast der gesamte Gemeinderat inklusive Bürgermeister Helmreich anwesend war. So konnten auch diese aus erster Hand von den Baumassnahmen in Kenntnis gesetzt werden.

    Extrem unerfreulich hingegen die haltlosen Versprechen des Bürgermeisters Helmreich.

    Nämlich, dass die Hauptbauphase "nur" 2-3 Wochen dauern würde.

    Letztendlich dauerte es fast 2.5 Monate bis man diesen Teil der Baustelle wieder passieren konnte. Das war jedoch insofern wichtig, da für die schulpflichtigen Kinder und Jugendlichen gewährleistet sein musste, dass sie sicher zur und von der Schule (z.B. Volksschule) kommen würden. Für diesen Zeitraum konnte mit einem Trick eine Lösung erzielt werden.

    Ebenso unerfreulich auch das bis heute nicht eingelöste Versprechen des Bürgermeisters den schon fertig gestellten, nördlichen Teil der Flurgasse (zwischen Packerstraße und Eisenbahnunterführung Alt) Fussgängertauglich zu machen.

    Denn im Zuge der o.a. Besprechung wurde zugesichert, diesen Bereich so auszubauen, dass Fussgänger sicher entlang der Straße gehen können. Doch trotz rechtzeitiger Informationen und Bitten der Anwohner wurde dann letztendlich gerade der sensibelste Bereich - die Kurve kurz vor der Packerstraße - so gebaut, dass ein Gehen dort wieder nur mit äußerster Vorsicht möglich ist!

    Und auch in der Flurgasse selber hätte man mit relativ geringen Mitteln eine bessere - und vor allem sichere - Lösung finden können.

    Die fehlende Informationspolitik des Herrn Helmreich betrifft aber auch weitere Bereiche.

    So zum Beispiel wurde die Flurgasse wieder überraschend am 10. Februar 2020 für den Verkehr gesperrt. Die dazu gehörende Information (ein Flugblatt) kam dann 2 Tage später mit der Post.

    Selbiges trifft weiters auf die Feldstraße mit den dort aktuellen Baumassnahmen zu.

    Oder dass die Flurgasse bzw. die Bauarbeiten an der Eisenbahnunterführung mit einer Asphaltierung im Februar 2020 abgeschlossen sein würden. Doch dazu gibt es seitens der Gemeinde eine Verordnung dass dieser Bereich vom 10. Februar 2020 bis 10. März 2020 gesperrt sei.

    Und lt. Auskunft der Baufirma war nie daran gedacht und es nie geplant im Februar zu asphaltieren (wetterbedingt) - also was soll das Herr Helmreich?

    Oder dass die fehlende Markierung der Packerstraße noch im Dezember 2019 erfolgen würde - übrigens bis heute (Februar 2020 noch nicht geschehen).

    Was ist das was den Herrn Helmreich dazu veranlasst solche Aussagen zu machen bzw. Unwahrheiten zu verbreiten?
    Es kann doch nicht so schwer sein sich vor Bekanntgabe zu informieren - oder?
    Und es kann doch nicht so schwer sein Informationen rechtzeitig zu veröffentlichen - oder?

    Oder fällt ihm ein Zacken aus der Krone wenn er sagt, dass er es nicht wisse .. dann besser gleich nichts sagen.

  • Leider werden jedes Jahr vor dem Sparmarkt in Lieboch Feuerwerkskörper und ähnliche Lärmmacher angeboten. Noch dazu werden diese Raketen in losen Kartons offen hinter dem Verkaufsstand seitlich des Eingangs gelagert.

    Und das trotz Raketen- und Knallkörperverbot. Doch jedes Jahr werden schon kurz nach Weihnachten die ersten Raketen gezündet. Zusätzlich finden es etliche Personen offensichtlich lustig, Lärm durch diverse Knallkörper zu machen.

    Neben der Silvesternacht sind die 2,3 Tage davor jährlich am schlimmsten. Tierbesitzer und hier im speziellen alle Katzen- und Hundebesitzer wissen, was es heisst diese Tiere so einem Stress auszusetzen.

    Was wir nicht sehen können, sind jedoch die vielen Wildtiere welche rund um Lieboch leben. Da gibt es unzählige Rehe, Hasen, Fasane und Rebhühner. Und natürlich die vielen Vögel.

    Und all diese leiden extrem unter dem unnötigen Krach.

    Wir bemühen uns gemeinsam mit der Fa. Spar den Verkauf zukünftig zu unterbinden.

    Zu all dem Krach kommt auch noch die Umweltverschmutzung.
    Alleine die Feinstaubbelastung kann um Silvester mehr als 1.500% (in Worten: eintausendfünfhundert Prozent) ausmachen als der täglich Straßenverkehr!
    Oder anderes gerechnet: die Feinstaubbelastung nur zu Silvester macht in etwa 15.5% der gesamten jährlichen Menge des KFZ- und LKW-Verkehrs aus.
    Oder knapp 2% der jährlichen Gesamtmenge.

    Dazu kommen noch Stoffe wie Barium, Kupfer, Strontium und andere Metalle welche die Umwelt zusätzlich belasten.

    Und die unzähligen Holzstäbe der Raketen sowie das Papier und Karton der Feuerwerkskörper selbst.

    Eine "Zutat" der Feuerwerkskörper wird gerne vergessen: Raps.

    Dieser ist in vielen Raketen enthalten, denn er sorgt für einen "Sterneffekt". Dazu werden die Rapssamen mit einer oder mehreren Schichten aus Metallsalzen überzogen, der sogenannte Anfeuerungssatz.

    Nur leider kann niemand feststellen ob dieser Raps nicht genmanipuliert ist. Denn die EU prüft bei der Zulassung nicht auf organische Stoffe! Und die Einfuhr in die EU ist erlaubt. Dazu gehören eine von Monsanto und zwei von Bayer Crop Science modifizierte Rapssorten.

    Und es werden beim abschießen nicht alle Samen verglühen. So treiben dann diese Samen später unkontrolliert auf unseren Feldern und in unseren Gärten aus - man rechnet mit ca. 5% keimfähige Samen welche übrig bleiben. Rapssamen können ihre Keimfähigkeit über mehrere Vegetationsperioden behalten, teils sogar bis zu zwölf Jahre (siehe dazu auch diesen Artikel).

    Nicht zu vergessen dass jedes Jahr durch Raketen und Knallkörper unbeteiligte Menschen tw. lebensgefährlich verletzt werden. Abgesehen von Schäden an Fahrzeugen und Gebäuden welche durch keine Versicherung gedeckt sind.

    Laut EU-Vorgabe wurde der Grenzwert für Feinstaub EU-weit auf 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft festgelegt. Zu Silvester beträgt dieser Wert manchmal bis zu 140.000 Mikrogramm.

    Wir fordern sowohl von der Politik als auch der Exekutive diesem unnötigen Lärm ein Ende zu bereiten.

    Langfristig muss es zu einem generellen Verkaufs- und Abfeuerverbot in der gesamten EU kommen.

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