Bis zur Gemeinderatswahl 2020 sind es noch
 

flurgasse

  • Anässlich der Gemeindeversammlung am 29. November 2018, haben wir - nach etlichen Gesprächen mit vielen Einwohnern Liebochs - nachstehende Fragen an den Gemeinderat bzw. den Bürgermeister Helmreich.

    Dies deshalb, da die Ausschreibung dazu nur diese 4 Punkte enthält:

    1. Begrüßung
    2. Ehrungen
    3. Bericht des Bürgermeisters zu umgesetzten und geplanten Projekten
    4. Status örtliche Raumplaung

    Dürfte da irgendwie untergegagen sein, das der 1. Punkt des §177 des Stmk. Volksrechtegesetzes heisst:

    (1) Gemeindeversammlungen dienen der Information und Kommunikation zwischen Gemeindeverwaltung und Gemeindebürgern.

    Naja, kann ja mal passieren dass man etwas übersieht bei der Menge an Arbeit .. aber unter Kommunikation verstehen wir etwas anders als nur Voträge zu halten ..

    • 2018_Kindergartenkinder_in_der_Flurgasse
    • flurgasse_18_20_neue_strasse
    • flurgasse_18_7_9_norden_fahrbahn_gehsteig
    • flurgasse_6_6_nordost_fahrbahn_gehsteig

    (Bild Krippe mit freundlicher Genehmigung Fr. Großschmidt)

    September 2019: in den kommenden Tagen werden Teile der Flurgasse saniert, bzw. teilweise komplett neu gestaltet.

    Nach vielen Jahren mit defekten Straßenbelägen und Schlaglöchern, hat sich die Gemeinde dazu durchgerungen, die Flurgasse in weiten Teilen ab der Packerstraße südlich zu sanieren.

    Gleichzeitig sind die Arbeiten aber auch notwendig geworden, da der bisherige Eisenbahnübergang mehr und mehr zu ein äußert gefährlichen Sache wurde.

    Zudem immer wieder von übermütigen Mopedfahrern - und diese wie so meist aus den umgebenden Bezirken, weniger Lieboch - als Sprungschanze benutzt wurde. Was auch regelmässig zu gefährlichen Situationen führte.

  • Die gesamte Flurgasse (zwischen Packerstraße bis Einödstraße bzw. altes Gewergebiet) ist seit vielen Jahren eine "Problemzone". Obwohl seit über 12 Jahren mehrfach darauf aufmerksam gemacht, hat es die Gemeindeführung bis heute nicht geschafft, diese Straße sowohl für die Anwohner als auch Fussgänger sicher zu machen.

    Besonders stark ist das erhöhte Verkehrsaufkommen seit der Fertigstellung der Bahnhofsstraße. Da diese für 2 Fahrspuren extrem eng ist (es dadurch auch immer wieder zu Unfällen kam und kommt), weichen viele Autofahrer auf die Flurgasse aus.

    Die einzige Massnahme nach vehementer Urgenz verschiedener Anwohner und unsererseits, war 2014 die Errichtung einer "Minibodenschwelle" in der Flurgasse nach der Eisenbahnüberführung südlich, welche aber keinen Einfluß auf die Geschwindigkeit hatte.

    Als 2. Massnahme damals wurde bei der Ausfahrt in die Packerstraße ein Stoppschild montiert, sowie eine Haltestreifen aufgemalt.

    Beide vollkommen wirklungslos, im Gegenteil die Ausfahrt in die Packerstraße wurde dadurch für die Ausfahrenden noch gefährlicher.

    Unserer damaliges Bestreben gegenüber der Ausfahrt in der Packerstraße einen Spiegel zu montieren (da nach rechts absolut keinerlei Sicht gegeben ist), wurde angeblich sowohl vom Kuratorium für Verkehrssicherheit als auch der Bundestraßenverwaltung abgelehnt.

    2018 und 2019 kam dann etwas Bewegung in diese Sache. In verschiedenen Gesprächen erfuhren wir, dass 2019 die alte Eisenbahnüberführung aufgelassen und stattdessen eine Unterführung errichtet wird. Zugleich wurde zugesagt, dass die Ausfahrt in die Packerstraße durch geeignete Massnahmen verkehrssicher gemacht wird.

    Und bei einer von WILIE durchgeführten Veranstaltung im September 2019 erfolgte die Zusicherung des Bürgermeisters Herr Helmeich, dass die Flurgasse von Packerstraße bis mindestens Getreideweg ebenso für Fussgänger sicher gemacht wird.

    Als Lösung wurden mehrere Möglichkeiten angeführt:

    1. aufgemalte Streifen am Belag
    2. Fahrbahnverengungen
    3. Fahrbahnverschränkungen
    4. Blumeninseln
    5. wo Platz eventuelle Errichtung eines eigenen Gehweges/-streifens

    Egal welche dieser Optionen letztendlich angewendet werden wird, die Sicherheit der Schulkinder (es gehen täglich ca. 15 Kinder und Jugendliche zur Volksschule Lieboch sowie zum Bahnhof Lieboch) muss absolut gewährleistet sein.

    Wie auch die Sicherheit der Personen der Lebenshilfe welche körperlich tw. stark eingeschränkt sind und auch im Rollstuhl gefahren werden müssen, zu 100% Prozent gegeben werden muss.

    Denn es kann nicht sein, dass obwohl die Flurgasse mehrfach als 30er-Zone ausgewiesen, gerade KFZ-Besitzer (und damit Ortsfremde) mit Kennzeichen aus DL, LB, VO und G diese Straße als Ausweichroute und Abkürzung zu und von der Autobahn verwenden!

    Mit Stand heute (Februar 2020) wurde zum Einen die Zusicherung des Bürgermeisters die Flurgasse zwischen Eisenbahn und Packerstraße sicher zu machen - nicht umgesetzt!

    Viel mehr noch, bis heute weiß die Gemeindeführung nicht, wie sie die gefährliche Einmündung der Flurgasse in die Packerstraße absichern soll.

    Die Vorschläge des Herr Helmreich dazu waren (Herbst 2019):

    1. Spiegel (hatten wir schon, siehe oben)
    2. Ampel für KFZ (in Flurgasse)
    3. Ampel für Radfahrer (in Packerstraße)
    4. eine Mischung aus all dem

    Wir fordern hier umgehend eine rasche Umsetzung geeigneter Massnahmen zur Reduzierung des Verkehrs und Geschwindigkeit, sowie Durchführung einer sicheren Lösung zur Einfahrt in die Packerstraße.

    Eine Möglichkeit wäre die Variante einer Fahrradstraße Flurgasse - die Lösung?.

  • Seit vielen Jahren bemühen wir uns darum, dass die Flurgasse wieder zu einer Nebenstraße wird. Denn trotz mehrfach ausgewiesener 30er-Zone und Beschilderung verkommt diese Straße immer mehr zu Abkürzung zur und von der Autobahn - mehrheitlich von Ortsfremden mit Kennzeichen aus DL, LB, VO sowie G.

    So hat sich das tägliche Durchschnittsaufkommen an KFZ von ca. 50 auf über 700 Fahrzeuge pro Tag binnen 5 Jahre vervielfacht. Besonders schlimm in der Früh (zwischen 6 und 8 Uhr) und gegen 17 Uhr - typisch für Personen welche zur Arbeitsstelle fahren bzw. von dort kommen.

    Und nicht nur dass sich die Mehrheit dieser Autofahrer nicht an die vorgeschriebene Geschwindigkeitsbeschränkung von maximal 30 km/h hält, sind auch sehr viele darunter welche von einem Miteinander nicht viel halten und Rücksichtslos dahinrasen. Sind doch gerade auf dieser Straße sehr viele Spaziergänger, Personen mit Hunden, spielende Kinder und nicht zu vergessen die Personen der Lebenshilfe Lieboch darauf unterwegs.

    Trotz wiederholter Aufforderungen und Gespräche mit den Zuständigen der Gemeinde Lieboch war es aber bisher nicht möglich, dass die Verantwortlichen reagieren und dafür Sorge tragen, dass der Verkehr eingedämmt wird und die Sicherheit der Fussgänger gewährleistet wird.

    Dabei gäbe es gerade für den Bereich ab Eisenbahn bis Einödstraße mehrere Lösungen, da die Flurgasse eine Gemeindestraße ist, und somit auch die Gemeinde als verantwortliche Stelle im Einklang mit bestehenden Gesetzen ein Lösung beschließen könnte.

    Möglich aus unserer Sicht wäre eine der nachstehenden Varianten:

    1. Fahrradstraße
    2. Reduzierung auf 20 km/h
    3. Anrainerstraße
    4. Geschwindigkeitsreduzierende Bauten wie z.B. Verschränkungen, Poller, Blumeninseln, Fahrbahnstreifen

    Am erfolgversprechendesten Variante 1. Hier besteht bereits seit Inkrafttreten der 25. Strassenrechtsnovelle vom 31. März 2013 die Möglichkeit, die Straße als Fahrradstraße lt. §67 hauptsächlich nur für Fahrräder zu erlauben. Zusätzlich sind dann nur Zufahrten für Anrainer sowie Kommunaldienste und Notdienste erlaubt.

    Dies insbesonders, da dann auch der Zugang für Fussgänger und Radfahrer zum neuen Sportplatz und Freizeitcenter gefahrlos möglich wäre - wobei auch hier gilt jeden Vekehr durch das Wohngebiet Flurgasse so gering wie möglich zu halten!

    Damit müsste dann auch die zuständige Bezirksbehörde einverstanden sein - welche angeblich lt. Gemeindevertreter bis jetzt konstruktive Vorschläge verhindert haben soll.

    Für den Abschnitt der Flurgasse zwischen Packerstraße bis neue Eisenbahnunterführung muss eine andere Lösung getroffen werden, da einerseits der Augenarzt am Beginn der Flurgasse seine Praxis hat, andererseits eine Tagesmutter nach der 1. Eisenbahnunterführung erreichbar sein muss.

  • Mir bzw. uns sind die Kinder und Jugendlichen egal ..

    So könnte man die Stellungnahme von Bürgermeister Helmreich auf eine Bitte von WILIE zusammenfassen.

    Worum ging es?

    Bei der Ende Sommer 2019 stattgefundenen, von WILIE organisierten Veranstaltung bezüglich der Baupläne von GKB (Graz-Köflach-Bahn) und Gemeinde anlässlich der Neuerrichtung der Eisenbahnunterführung Flurgasse (die bisherige Überführung war extrem gefährlich und hätte zukünftig zudem lt. Gemeinde höhere Kosten als eine Unterführung verursacht), wurde erstmals bekanntgegeben welches Ausmaß diese Bauarbeiten haben werden.

    Und inwieweit Anrainer und Bewohner der umliegenden Straßen davon betroffen sind.

    Dabei stellte sich auch für alle Anwesenden zum ersten Mal heraus, dass an eine mehrmonatige Bauphase gedacht war. Davon für mehrere Wochen der Zugang zum Ort für alle Bewohner (ca. 200) südlich dieser Baustelle zum Ort vollkommen abgesperrt.

    So musste man für die Dauer der Baustelle anstatt der bisherigen 50 Meter (in Worten: fünfzig Meter) einen Umweg von mindestens 900 Meter in Kauf nehmen (zu Fuß oder Rad über Einödstraße) oder 2 Kilometer (KFZ über neuen ParknRide-Parkplatz bei Bahnhof).

    Das Problem dabei: Volksschulkinder welche die Volksschule Lieboch besuchen, Jugendliche welche zum Bus und zur Bahn müssen, ältere Personen entweder gebrechlich oder ohne Fahrzeug.
    Diese hätten durch die extrem enge Einödstraße gehen müssen - das gerade zu einer Zeit in welcher diese Straße aus Ausweichstrecke Nummer 1 benutzt wurde.

    In einer ersten Reaktion des Herrn Helmreich darauf angesprochen meinte er, dass sich die Eltern dieser Kinder selbst darum kümmern müssen.
    Und für die Erwachsenen würde sich schon aus bzw. mit der Nachbarschaft eine Lösung finden.
    Zudem würde diese "Vollsperre" sowieso nur 2,3 Wochen betragen.

    Nach diesem Treffen hatte ich die Gelegenheit mit beinahe allen Eltern über diese Situation und Antwort des Bürgermeisters zu reden. Dabei stellte sich jedoch heraus, dass für die große Anzahl an Kindern und Jugendlichen (ca. 15) mit den verschiedenen Zeiten (Schulbeginn, -ende) so leicht keine Lösung in Sicht war.

    Ein vereinbartes Treffen mit dem Bürgermeister in dessen Büro im Gemeindeamt wurde jedoch kurzfrsitig abgesagt.

    So musste ich mir also etwas anderes einfallen lassen.

    Und die Lösung nahte dann relativ schnell: in Form der anstehenden Gemeinderatssitzung am 10.9.2019. Davor versuchte ich Herrn Helmreich nochmal persönlich zu einer passablen Lösung zu  "animieren", seine Reaktion jedoch war wie schon vorher.

    Die Kinder und Jugendlichen sind nicht sein Problem, weder er noch die Gemeinde würden sich in der Folge darum kümmern. Es sei die Verantwortung der Eltern hier eine Lösung zu finden - sollen die sich selber darum kümmern.

    Da ich schon mit so einer Reaktion gerechnet hatte, besprach ich mich im Vorfeld mit SPÖ-Gemeinderat Eibel. Im Falle einer neuerlichen negativen Antwort soll er es als Gemeinderatsmitglied in der Gemeinderatssitzung probieren.

    Was er auch machte, siehe:

    Der Erfolg dieser Anfrage war, dass die Gemeinde Lieboch es auf ihre Kosten übernahm, die Kinder und Jugendlichen sicher mit dem GUSTaxi zu und von Schule, Bus und Bahn zu bringen bzw. zu holen.

    Übrigens: die Dauer von 2,3 Wochen wurde deutlich überschritten! Letztendlich waren es fast 2 Monate.

    Angeschts dieser Entwicklung müssen wir uns fragen: ist das eines Bürgermeisters würdig?
    War es notwendig die Sicherheit der Kinder und Jugendlichen auf's Spiel zu setzen?
    Kommt mir mehr wie ein Kindergarten vor.

    Schade, denn damit hat Herr Helmreich jede Glaubwürdigkeit verloren von wegen "Herz und so .. ".

    Es ist daher umso wichtiger dass WILIE in den Gemeinderat kommt - wir setzen uns voll ein.

  • Eine 'nette' Weihnachtsüberraschung wurde den Bewohnern des südlichen Liebochs heute beschert.

    Tauchten doch am heutigen Tag kurz nach Mittag die Gemeindearbeiter auf und stellten neue Ortstafeln auf, bzw. entfernten welche.

    Die neuen Aufstellplätze garantieren jetzt den Rasern direkt vor der Haustüre wie gewohnt - dafür straffrei - 100 km/h und mehr fahren zu 'dürfen'.

    Neues Ortsende Lieboch Süd

    Hielten sich von diesen Autofahrern schon die meisten nicht an das 30-er Limit (siehe 30er- Straßenmarkierung!), dürfen sie jetzt anscheinend straffrei 100 km/h fahren.
    Wir sind gespannt, wann der oder die erste die Kurve beim Hundespielplatz deswegen nicht mehr 'packt'...

  • Angesichts der Berge an Material, stellt sich unweigerlich die Frage:

    Wohin damit?

    Um was geht es?

    • erdberg_1
    • erdberg_2
    • flurgasse_getreideweg_erdberg_1
    • flurgasse_getreideweg_erdberg_2
    • flurgasse_getreideweg_erdberg_3

    Im Zuge der Neuerrichtung der Eisenbahnunterführung Flurgasse sowie der Umleitung des Liebochbachs knapp 200 Meter entfernt davon, wurden in den letzten 5 Monaten geschätzte 500 LKW-Ladungen Erde angehäuft.

    Um zunächst einmal Geld zu sparen (so war damals die Erklärung dafür), wurde dieses Material gesammelt auf einer Wiese neben den dort erbauten Häusern angehäuft. Es sollte dann sobald als möglich entfernt werden. Teilweise sind diese Haufen bis zu 10 Meter hoch.

    Nach Rückfrage letzte Woche bei der Bauleitung wurde erklärt, " .. man wisse nicht wohin mit der Menge an Material .. "

    Klingt weder zuversichtlich noch als dass diese Erdmenge in nächster Zukunft entfernt werden würde!

    Aktuell begünstigt die Lage das Wetter - seit Monaten fast keine Niederschläge. Alles staubtrocken. Doch sobald der Regen kommt - und der kommt mit Sicherheit - wird das Erdmaterial teilweise abgetragen werden und die angrenzenden Gärten überschwemmen.

    Noch schlimmer: die Häuser welche einen Keller haben, müssen mit Überschwemmungen rechnen. Denn die hohen Erdhaufen ziehen naturgemäß das Wasser an - somit auch der Wasserspiegel steigen wird!

    Und damit das Ganze endgültig zur Farce wird, soll in den kommenden 2 Wochen die neue Fahrbahndecke asphaltiert werden - so quasi als "Wahlgeschenk" - oder Herr Bürgermeister?

    Wenn also dann irgendwann einmal diese Erdmassen entfernt werden, fahren die schweren LKWs über die neue Fahrbahndecke - kaum anzunehmen, dass diese keine Schäden davon tragen wird.

    Ist daher damit zu rechnen, dass nach der Entsorgung die Fahrbahndecke wieder saniert werden muss - sind ja nur Steuergelder.

    Detail am Rande: aktuell fahren wieder täglich die LKWs mehrmals am Tag. Sie bringen tonnenweise Schotter um für die neue Straße den Untergund vorzubereiten.

    Doch anstatt Erde mitzunehmen, fahren sie wieder leer zurück!

    Angeblch sei die Mitnahme gesetzlich verboten - ein Schildbürgerstreich wie er im Buche steht.

  • Seit Jahren wird immer wieder versichert, dass man auf die Sicherheit der Fussgänger und Radfahrer achtet. In letzter Zeit - na klar, ist ja Wahlkampf - noch mehr.

    Doch wie sieht das in Wirklichkeit aus?

    Nehmen wir nur als Beispiel 3 Straßen bzw. Straßenteilstücke.

    1. Bahnweg (Name lt. Gemeinderatssitzung vom 29.10.2019)

    Im Zuge der Errichtung des neuen ParknRide-Parkplatzes südlich des Bahnhofs Lieboch, wurde eine vollkommen neue Straße errichtet. Diese soll auch zusätzlich zukünftig den Autoverkehr von den beiden Nebenstraßen Einödstraße und Flurgasse verringern bzw. verhindern. Breit genug ausgebaut wurde sie, manche der Autofahrer rasen jezt schon mit weit mehr als den dort erlaubten 30 km/h.

    • bahnweg

    Doch auf Fussgänger und Radfahrer wurde total "vergessen" (bleiben wir mal höflich).

    Die Fussgänger haben - kommend vom Bahnhof Richtung Einödstraße - die ersten 40/50 Meter noch einen abgetrennten Streifen auf welchem sie sicher gehen können. Danach aber kann nur die Fahrbahn verwendet werden, was bei eintretender Dunkelheit zu einem extrem gefährlichen Gang wird!

    Treffen sich dann dazu noch Radfahrer und Autos, wird das Ganze lebensgefährlich.
    Nimmt man dann noch schlechtes Wetter dazu (z.B. Regen und/oder Schneefall), sollten Fussgänger diese Straße tunlichst meiden!

    2. Flurgasse (Packerstraße bis zur Eisenbahnunterführung)

    Hier wurde expliziert von Bürgermeister Helmreich im September 2019 die Zusage gemacht, dass speziell dieser Teil für Fussgänger sicher gemacht werden wird. In Diskussion waren damals

    • Fahrbahntrenner
    • "verschränkte" Fahrbahnteile
    • Blumentröge bzw. -inseln
    • eigener Gehweg
    • Fahrbahn mit sichtbarem Streifen getrennt

    Besonders wichtig ist dieser Bereich auch deswegen, da hier tagtäglich bis zu 15  Kinder und Jugendliche zu und von Volkschule, Bus und Bahnhof gehen müssen. Zudem hat dieses Teilstück auch für den allgemeinen Verkehr offen zu bleiben, da nach der Unterführung eine Tagesmutter erreichbar sein muss.

    Erschwerend kommt dazu, dass am Beginn der Flurgasse die Lebenshilfe Lieboch ihren Sitz hat. Und die dort betreuten Personen exakt dieses Teilstück als einen Teil ihres täglichen Spazierganges verwenden.

    3. Flurgasse Ausfahrt Packerstraße

    Seit vielen Jahren bemühen wir uns gemeinsam mit unzähligen Anwohnern, diese Ausfahrt sicherer zu machen. Um Zuge des Neuausbaus bzw. Sanierung der Flurgasse und der Packerstraße in diesem Bereich, wurde seitens der Gemeindeführung versichert, dass diese Gefahrenstelle entschärft werden soll.

    Als Vorschläge wurden von der Gemeinde gemacht:

    • Spiegel gegenüber der Ausfahrt (wurde von Strassenverwaltung schon 1x abgelehnt)
    • Ampelregelung (1x Radfahrer, dann Autofahrer, dann beide oder so ähnlich ..)
    • Stoppschild (Radfahrer auf Packerstraße, KFZ in Flurgasse)
    • Haltelinien (wo auch immer)

    Wir fordern hier raschest die Umsetzung der versprochenen Massnahmen zur Sicherheit der Fussgänger und Radfahrer sowie Errichtung geeigneter Geh- und Radwege

  • Bezüglich Transparenz und Informationen gegenüber den Einwohnern Liebochs, gelang es dem aktuellen Bürgermeister Helmreich die volle Punktezahl zu erreichen - in negativem Sinn!

    So war er zum Beispiel nicht in der Lage die betroffenen Anrainer der Flurgasse und Einödstraße von den schwerwiegenden Baumassnahmen 2019 und 2020 (Sanierung und Umbau Packerstraße, Neuerrichtung Kreisverkehr Bahnhofstraße, Neuerrichtung Eisenbahnunterführung Flurgasse) geordnet und rechtzeitig zu verständigen.

    Im Gegenteil, WILIE musste auf eigene Kosten im September eine Veranstaltung organisieren, bei welcher die Verantwortlichen der GKB (Graz-Köflach-Bahn) den Bewohnern und Anrainern zum ersten Mal die umfangreichen Baumassnahmen darlegen konnten.

    Bei dieser Gelegenheit konnten alle Betroffenen erfahren was auf sie die kommenden Monate zukommen würde. Und sie konnten ihre Wünsche der GKB gegenüber darlegen, so z.B. die Wichtigkeit eines sicheren Gehweges an der neu zu errichtenden Straße sowie durch den neuen Tunnel.

    Sehr erfreulich, dass bei dieser Gelegenheit auch fast der gesamte Gemeinderat inklusive Bürgermeister Helmreich anwesend war. So konnten auch diese aus erster Hand von den Baumassnahmen in Kenntnis gesetzt werden.

    Extrem unerfreulich hingegen die haltlosen Versprechen des Bürgermeisters Helmreich.

    Nämlich, dass die Hauptbauphase "nur" 2-3 Wochen dauern würde.

    Letztendlich dauerte es fast 2.5 Monate bis man diesen Teil der Baustelle wieder passieren konnte. Das war jedoch insofern wichtig, da für die schulpflichtigen Kinder und Jugendlichen gewährleistet sein musste, dass sie sicher zur und von der Schule (z.B. Volksschule) kommen würden. Für diesen Zeitraum konnte mit einem Trick eine Lösung erzielt werden.

    Ebenso unerfreulich auch das bis heute nicht eingelöste Versprechen des Bürgermeisters den schon fertig gestellten, nördlichen Teil der Flurgasse (zwischen Packerstraße und Eisenbahnunterführung Alt) Fussgängertauglich zu machen.

    Denn im Zuge der o.a. Besprechung wurde zugesichert, diesen Bereich so auszubauen, dass Fussgänger sicher entlang der Straße gehen können. Doch trotz rechtzeitiger Informationen und Bitten der Anwohner wurde dann letztendlich gerade der sensibelste Bereich - die Kurve kurz vor der Packerstraße - so gebaut, dass ein Gehen dort wieder nur mit äußerster Vorsicht möglich ist!

    Und auch in der Flurgasse selber hätte man mit relativ geringen Mitteln eine bessere - und vor allem sichere - Lösung finden können.

    Die fehlende Informationspolitik des Herrn Helmreich betrifft aber auch weitere Bereiche.

    So zum Beispiel wurde die Flurgasse wieder überraschend am 10. Februar 2020 für den Verkehr gesperrt. Die dazu gehörende Information (ein Flugblatt) kam dann 2 Tage später mit der Post.

    Selbiges trifft weiters auf die Feldstraße mit den dort aktuellen Baumassnahmen zu.

    Oder dass die Flurgasse bzw. die Bauarbeiten an der Eisenbahnunterführung mit einer Asphaltierung im Februar 2020 abgeschlossen sein würden. Doch dazu gibt es seitens der Gemeinde eine Verordnung dass dieser Bereich vom 10. Februar 2020 bis 10. März 2020 gesperrt sei.

    Und lt. Auskunft der Baufirma war nie daran gedacht und es nie geplant im Februar zu asphaltieren (wetterbedingt) - also was soll das Herr Helmreich?

    Oder dass die fehlende Markierung der Packerstraße noch im Dezember 2019 erfolgen würde - übrigens bis heute (Februar 2020 noch nicht geschehen).

    Was ist das was den Herrn Helmreich dazu veranlasst solche Aussagen zu machen bzw. Unwahrheiten zu verbreiten?
    Es kann doch nicht so schwer sein sich vor Bekanntgabe zu informieren - oder?
    Und es kann doch nicht so schwer sein Informationen rechtzeitig zu veröffentlichen - oder?

    Oder fällt ihm ein Zacken aus der Krone wenn er sagt, dass er es nicht wisse .. dann besser gleich nichts sagen.

  • Der geplante Bevölkerungszuwachs um knapp 50% (von aktuell 5.149 auf 7.700) sowie der Ausbau des neuen Gewerbegebiets West mit eigener, neuer Zubringerstraße dort, wird die Situation für die bereits jezt schon schwerst geplagten Einwohner der Einödstraße sowie Flurgasse unnötig verschärfen.

    Die aktuelle Situation ist, dass die Einödstraße seit vielen Jahren nur für Anrainer- und Zubringerverkehr sowie Radfahrer erlaubt ist.

    Aber Sommer und Herbst 2019 zeigte jedoch auch diesen Anrainern, dass sich daran nur sehr wenige halten. Gab es doch in dieser Zeit 2 große Bauvorhaben:

    1. Sanierung Packerstraße im Ortszentrum und Errichtung Kreisverkehr zum Bahnhof
    2. Neuerrichtung einer Durchfahrt unter der Eisenbahn in der Flurgasse sowie Sanierung der nördlichen Flurgasse

    Auch wenn die Polizei immer wieder kontrollierte, fuhren - und fahren nach wie vor - sehr viele KFZ verbotenerweise durch die Einödstraße.

    Noch schlimmer als die Einödstraße trifft es die Flurgasse.

    Obwohl mehrfach ausgewiesene 30-km/h-Zone, werden hier teilweise Geschwindigleiten von KFZ, Motorrädern und Mopeds weit jenseits von 50 km/h erzielt.
    Und das jetzt schon seit vielen Jahren!

    Der Sommer 2019 jedoch brachte für die Anwohner das "Fass zum Überlaufen", da hier während der Bauphase "Sanierung Packerstraße" und "Kreisverkehr" teilweise bis zu 6.000 Fahrzeuge pro Tage gemessen werden konnten.

    Auch hier konnten Polizeikontrollen die Raserei etwas eindämmen (ein großen Danke nochmals in dieser Stelle).

    Unzählige Vorsprachen bei der Gemeinde (auch schon bei der vorigen Gemeindeführung) führten bis heute zu keinem Ergebnis!

    Im Gegenteil, so meinte der aktuelle Bürgermeister Her Helmreich, dass mit der neuen Umfahrung (über den neuen ParknRide-Parkplatz beim Bahnhof Lieboch) der Verkehr besser gelenkt werden könne und sich damit diese Umfahrungsstrecke von selber aufhören würde. Zeigt aber schon jetzt - kurz nach Fertigstellung der neuen Industriestraße im neuen Gewerbegebiet West, dass dem nicht so sein wird, da hier tagtäglich wieder (nach einer mehr als 2-monatigen Sperre der Flurgasse wegen des Baus der neuen Eisenbahnunterführung) vermehrt KFZ durchfahren.

    Und wie schon vorher, hauptsächlich Ortsfremde mit Kennzeichen aus DL, LB, VO und G.

    Da es sich hier um eine Gemeindestraße handelt, obliegt es der Gemeinde allein zu handeln.

    Leere Versprechen schützen weder Anwohner, Spaziergänger, Schulkinder noch die beinträchtigten Personen der Lebenshilfe Lieboch welche alle die Flurgasse als Spazierweg benutzen bzw. benutzen müssen um weitere Spazierwege zu erreichen.

    Pikantes Detail am Rande: der Bürgermeister Herr Helmreich meinte in einer Besprechung 2019, dass für ihn das Fahrverbot in der Einödstraße nicht gelten würde... (Anm: wir wussten nicht, dass Bürgermeister über dem Gesetz stehen).

    Wir fordern klare Massnahmen zur Reduzierung des Verkehrs sowie der Geschwindigkeit - speziell in der Flurgasse. Denkbar wäre hier eine Variante ähnlich der Einödstraße - nur für Anrainer - in Verbindung mit der Aufstellung von Geschwindigkeitsreduzierenden Massnahmen (Bodenschwellen, seitliche Aufsteller, Bodenmarkierungen, usw.).

  • Mit dem Anwachsen der Bevölkerungszahl wird auch der Individualverkehr mehr werden.
    Schon heute ist die durch Lieboch verlaufende Packerstraße (eine Bundesstraße zu welcher die Gemeinde Lieboch nicht viel sagen darf da nicht zuständig) zu bestimmten Zeiten - im speziellen am Morgen zwischen 07:15 und 08:00 Uhr und späten Nachmittag - voll mit Fahrzeugen. Da hier dann auch die Abbieger sowie einbiegenden Fahrzeuge diesen Verkehr bremsen, ergibt sich immer öfter ein Stau eine Verkehrsschlange vom Ortsanfang bis Ortsende.

    Einbiegende Fahrzeuge aus Nebenstraßen sind auf die Fairness der sich auf der Packerstraße befindlichen Verkehrsteilnehmer angewiesen - da sich diese jedoch oftmals äußert in Grenzen hält (so nach dem Motto "jetzt komm ich, was willst du da ..") ergeben sich mitunter lange Wartezeiten für die Einbiegenden.

    Verschärfend das Ganze wenn man sich ansieht woher diese Fahrzeuge kommen, manchmal zu 90% nicht aus Lieboch oder der näheren Umgebung!

    Verwenden doch gerade viele KFZ-Fahrer mit Kennzeichen beginnend mit DL, LB und VO sowie auch viele mit G die Durchfahrt durch Lieboch um sich die Autobahn zu ersparen - Stichwort "Mautflüchtlinge".

    Und wie von der Firma "ams" aus Premstätten zu erfahren war, sind nicht wenige Arbeitnehmer von dort auf der Bundesstraße anstatt der Autobahn unterwegs.

    Das auch, weil Premstätten aktuell nur einen Autobahnhalbanschluß besitzt. Über einen Vollanschluß wird diskutiert, dazu aber gibt es weitere Probleme Vorort (siehe Deponie) welche einen solchen verhindern könnte.

    Wir fordern sowohl Gemeinde- als auch Landespolitik auf, im Sinne der Lebensqualität und des Umweltschutzes raschest tätig zu werden!

    Wie auch die Politik (auf Gemeinde- und Landesebene) tätig werden muss, um den Zubringerverkehr (von und zu Autobahn sowie das neue Gewerbegebiet Lieboch) durch Nebenstraßen wie z.B. Einödstraße und Flurgasse zu unterbinden.

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