Bundespräsidentenwahl 2016

Geschrieben von mp am .

Amtssitz Bundespräsident Österreich

Schön langsam geht es voran - die Bundespräsidentenwahl 2016 kommt in die Gänge.

Wenngleich sich die Medien noch recht in Zurückhaltung üben, so werden doch immer mehr Details bekannt. Details, welche aber sehr wichtig sind! So zum Beispiel welche Termine auf alle Wähler zukommen, was Kandidaten welche nicht von einer der großen Parteien kommen bzw. von diesen gesponsert werden benötigen, um überhaupt als Kandidat in Frage zu kommen.

Wichtig sind folgende Zahlen und Fakten:

1. Eintragungsfrist für Unterstützungserklärungen: 23. Februar 2016 bis 18. März 2016

2. 24. April 2016: die Wahl des zukünftigen Bundespräsidenten

3. Mindestens 6.000 Unterschriften benötigt jeder Kandidat

4. Jede Unterstützungserklärung muss beim Heimatgemeindeamt persönlich beglaubigt werden (amtl. Lichtbildausweis nicht vergessen).


Aktuell haben sich bis heute 18 Personen für die Kandidatur 'interessiert'. Von den Regierungsparteien hat schon jeder seinen Kandidaten bzw. seine Kandidatin. BZÖ und Team Stronach überlegen noch, NEOS haben definitiv abgesagt.

Lt. den neuesten Umfragen liegt Van der Bellen (Grüne 28%) vor Griss (?? 22%) und Hofer (FPÖ 19%).
Hundstorfer (SPÖ 17%) und Khol (ÖVP 13%) liegen zwar nicht weit dahinter, doch seien wir uns ehrlich: wer will schon diese 2?
Und Van der Bellen mit seinen 71 Jahren sowie Griss mit ihren 69 sind auch nicht gerade das 'Gelbe vom Ei'.
Hofer macht derweil einen recht passablen Eindruck, wenngleich von der falschen Partei.

Wer käme dann noch in Frage?

Da würde sich ein gewisser Dr. Adrien Jean-Pierre Luxemburg anbieten. Mit bürgerlichem Namen Adrien Weber, selbständig und 56 Jahre alt. Mehr zu ihm auf seiner Webseite > deinkandidat.at <

Dann wäre da noch 'Mörtel', genannt Richard Lugner. Ist ja erst 83 (!!) und wäre in einer Operette besser aufgehoben.

Es gäbe dann noch weitere (wie gesagt, bis heute haben 18 Personen ihr Interesse angemeldet), aber ernsthafte Kandidaten sehen wir darunter nicht.


 

Hier ein paar Links zum Selbernachlesen:

Offizielle Seite des BMI

Dr. Luxemburg

Webseite von Marschal (mögl. Kandidat)

PDF Unterstützungserklärung

Die Wahl und Infos dazu auf Wikipedia

Bundesheer in Lieboch

Geschrieben von mp am .

Wie der heutigen Ausgabe der Kleinen Zeitung zu entnehmen ist, möchte der aktuelle Bürgermeister Helmreich (ÖVP) für Lieboch das Bundesheer anfordern.

Zu diesem Zweck soll er der Innenministerin Mikl-Leitner ein Email geschrieben haben, worin er um Aufstockung der örtlichen Polizeidienststelle bittet. Diese habe aktuell nur mehr 7 Polizisten, 2 davon Teilzeit. Dazu kommt noch, dass diese Polizisten ebenso ihren Dienst außerhalb Liebochs zu versehen haben (z.B. Veranstaltungen am Schwarzlsee oder dem Transitlager in Premstätten).

Anlass dieser Aktion unter anderem ist, dass Lieboch seit Montag, den 11. Jänner 2016 selber Flüchtlinge 'beherbergt'.

Ich für meinen Teil kann nur sagen, dass ich mich jedesmal freue, Liebocher Polizisten beim gemütlichen Einkauf beim Billa zu treffen - da weiß ich gleich, dass sie hie und da doch ein Auge auf uns haben ..

Schmutzwäsche oder doch nur Schmutzfinken?

Geschrieben von mp am .

Aktuell vergeht keine Woche ohne einen Zeitungsartikel in der "Kleinen Zeitung" über Lieboch.

Sind es einmal die Flüchtlinge, ein anderes Mal ein Email an die Innenministerin, so war es heute ein Artikel über Ton und Art, mit welchen sich unsere Lokalpolitiker begegnen. Ist ja auch große Mode zur Zeit, über die jeweils anderen per Aussendung (sei es das eigene Blatt oder Aussendung oder auch das offizielle Organ der Gemeinde, die "Liebocher Nachrichten") herzufallen.

So bezeichnet sich doch u.a. der ehemalige Bürgermeister Aichbauer als "Altbürgermeister" - wollen wir aber doch nicht vergessen, dass sich diese Person nie einer Wahl gestellt hat, sondern durch das (wodurch auch immer erzwungene) Abdanken des vorigen Bürgermeisters Pignitter zu diesen Ehren kam. Und es immerhin während der beinahe 5 Jahre "Bürgermeister spielen" auf beträchtliche Schulden gebracht hat.

Da tut die Tatsache, dass man in dieser Amtsperiode viel Zeit im ehemaligen Restaurant Kohnhauser auf Steuerkosten verbrachte, nichts zur Sache. Wie auch z.B. eine Flasche "Schampus" um knappe 600,- Euro (in Worten: sechshundert !!), welche dort um unser Geld 'genossen' wurde. Die Rechtfertigung anlässlich der Rechnungsprüfung und Anfrage durch den damaligen Rechnungsprüfer Breitegger (Grüne) war ein schlichtes: ' .. tue ich doch alles nur für Lieboch und die Liebocher .. ' (Zitat Aichbauer).

Wie auch die 25% Gehaltserhöhung (für Bürgermeister und Vizebürgermeister) im Jänner 2012 - siehe dazu auch den Fernsehbericht, welche gleich nach Amtseinführung 2015 vom jetzigen Bürgermeister Helmreich (ÖVP) zurückgenommen wurde.

Passt irgendwie nicht ganz dazu, wenn Aichbauer in dem Artikel feststellt: '.. Verschwendung und Chaos pur ..' - hat offensichtlich ein sehr kurzes Gedächtnis, der Herr.

Bezüglich der Aussage von Aichbauer '.. Machtrausch und Dummheit .. ' können wir nicht viel dazu sagen - wir denken uns unseren Teil dabei und sehen, was Aichbauer beinahe 5 Jahre lang gemacht - oder besser nicht gemacht - hat.

Irgendwie ist es schon sehr eigenartig: uns fallen hier Begriffe wie zum Beispiel 'Waldstadion' ein. Ein Begriff, den Aichbauer 2011 anlässlich der Vorstellung seines Prestigeprojekts in der Liebocher Veranstaltungshalle fallen ließ (ein neuer Sportplatz für Lieboch, da sein Vorgänger die Situation um den noch existierenden komplett 'versemmelt' hatte).

Und der dazu gehörende Modellbau, welcher, nachdem er stolz in aller Öffentlichkeit präsentiert wurde, in Folge ein paar Monate im Gemeindeamt vor seinem Büro 'dahintümpelte', danach in einem Eck der Liebocher Sporthalle verstaubte .. und sich jetzt wo befindet?

War aber sicher ganz umsonst dieses Modell?

Wie auch sicher ganz umsonst die Vorarbeiten durch ein Architekturbüro waren ...

Herrschaften: uns - den Einwohnern von Lieboch - ist es vollkommen egal, wie ihr untereinander mit euch umgeht! Solange ihr eure Zwistigkeiten nicht in der Öffentlichkeit austragt, könnt ihr euch nennen, wie ihr wollt. Nur bitte verschont uns mit euren Eitelkeiten und diesem peinlichen Machtgehabe.

Sonst wird schnell aus der Schmutzwäsche "Schmutzfinken" - und keines von beiden wollen wir!

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